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Metro in Barcelona: Staatspreis für Grazer

Die Grazer PJM sicherte sich mit einem neuen technischen Verfahren, das unter anderem bei der Metro in Barcelona eingesetzt wird, die höchste staatliche Auszeichung für außergewöhnliches Ingeniersconsulting.

Vermessungszug in U-Bahn
© voestalpine Mittels Messsensoren, die auf ein Bestandsfahrzeug der Metro Barcelona angebracht wurden, wird die Schienenvermessung automatisiert durchgeführt.

Die Grazer PJM hat sich längst als System-Spezialist für den Schienenverkehr einen Namen gemacht. Und das nicht nur hierzulande, die Messtechnik- und Monitoring-Lösungen der steirischen Rail-Innovationsschmiede finden sich rund um den Globus – von der S-Bahn in Chicago über die U-Bahnen in London, Glasgow oder Sofia bis zur S-Bahn in Riad. „Mittlerweile zählen wir Projekte in 30 Ländern auf sechs Kontinenten“, erzählen die beiden Geschäftsführer Günter Petschnig und Martin Joch. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen bestätigten das interdisziplinäre Team in seiner Arbeit, doch der kürzlich verliehene Staatspreis Consulting setze dem Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Krone auf, freuen sich Joch und Petschnig. „Wir feiern heuer unser 15-jähriges Bestehen. Das ist mit Sicherheit das allerbeste Geburtstagsgeschenk.“

Weltweit im Einsatz

Wobei: Geschenkt werde den PJM-Ingenieurteams nichts, ganz im Gegenteil. „Sie sind einfach unglaublich und bringen selbst unter widrigsten Bedingungen Bestleistungen. Egal ob drückende Hitze in Australien oder eisige Temperaturen in hochalpinen Gegenden. Dort, wo unser technologieführendes Know-how sprichwörtlich auf Schiene gebracht werden muss, sind sie im Einsatz“, so die Geschäftsführer. Zu finden sind die Mitarbeiter des Grazer Unternehmens aber auch im dunklen Untergrund – zuletzt in Barcelona. 

Datenerfassung und Effizienzsteigerung

Hier wurde ein neues technisches Verfahren entwickelt, womit Schienen und Gleise ganzer Stadt- und U-Bahnen in kürzester Zeit digital und smart vermessen werden können. „Die dafür nötige Messtechnik wird auf ein bestehendes Schienenfahrzeug installiert, es braucht nicht wie sonst üblich eigene, konventionelle Messfahrzeuge. Und letztere sind auch in ihrem Einsatzspektrum begrenzt“, erklärt Petschnig. Das Barcelona-Projekt, das gemeinsam mit der voestalpine umgesetzt wurde, hat aber nicht nur die spanischen U-Bahn-Betreiber, sondern auch die Expertenjury des Staatspreises überzeugt. Denn dank Grazer Innovation erfolgt die Schienenvermessung automatisiert und in Echtzeit. Profile, Spurweite sowie Abnutzung werden in Form eines Netzzustandsberichts visualisiert. Basierend auf diesen Ergebnissen werden die Maßnahmen für die Instandhaltung exakt geplant: Etwa das Rückversetzen der Schienen auf einen nahezu neuwertigen Zustand durch die Hochleistungsfrästechnik der voestalpine Track Solutions. „Die Kombination hochgenauer Datenerfassung mit darauffolgenden Hightech-Instandhaltungsmaßnahmen ermöglicht dem Betreiber deutliche Effizienzsteigerungen im Betrieb der Infrastruktur“, so Joch.

Tipp!

Weitere Infos zum Unternehmen auf: https://pjm.co.at

Quergefragt:

Was motiviert Sie?

Wir tüfteln gerne! Gibt es ein Problem, finden wir eine technische Lösung. Das motiviert uns und treibt uns an.

Welche Felder umfasst PJM?

Messtechnik, Engineering und Monitoring im Railbereich. Zusätzlich sind wir auch akkreditierte Prüfstelle.

Worauf sind Sie stolz?

Dank unserer Innovation ist es erstmals gelungen, einen 100 Jahre alten manuellen Ablauf zu automatisieren. Und auf unser super Team.


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