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Merkur vermeldet Plus bei Krankenversicherung

Die Versicherung kann auf ein Rekordjahr zurückblicken: das Krankenversicherungsgeschäft hat sich weit über dem Marktdurchschnitt entwickelt.

Merkur-Vorstand: Christian Kladiva, Generaldirektor Gerald Kogler und Andreas Stettner (v.l.)
© Joel Kernasenko Merkur-Vorstand: Christian Kladiva, Generaldirektor Gerald Kogler und Andreas Stettner (v.l.)

Ein Top-Ergebnis hat die Merkur Versicherung AG kürzlich präsentiert: Im Vorjahr konnte man nämlich einen Vorsteuergewinn von 15,0 Millionen Euro erwirtschaften (2016: 14,1 Millionen Euro). Mit 990.414 versicherten Risken kratzt man bereits an der magischen Grenze von einer Million, die Summe der abgegrenzten Prämien erhöhte sich 2017 um 5,1 Prozent auf 470 Millionen Euro. Die gesamten Aufwendungen für Versicherungsfälle beliefen sich auf 334,6 Millionen Euro – das entspricht einem Plus von 7,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl der Mitarbeiter stieg auf 890.

Grundlage für dieses Rekordergebnis ist der „Run“ auf Krankenversicherungsprodukte, der sich im Vorjahr manifestierte. Die Prämien in diesem Segment konnten 2017 um sieben Prozent auf 372,3 Millionen Euro erhöht werden – damit konnte der Markdurchschnitt von 3,7 Prozent fast um das Doppelte übertroffen werden. Die starke Positionierung als Kranken- und Vorsorgeversicherung – etwa über die „Merkur Lifestyle“-Schiene – gehe auf, bilanzierte Generaldirektor Gerald Kogler.

Auch in der Sachversicherung setzte sich der positive Trend fort, das Prämienvolumen stieg hier um 1,1 Prozent auf 20,4 Millionen Euro. „Sorgenkind“ bleibt indes der schwierige Lebensversicherungsmarkt: Das Prämienvolumen ging hier unter dem Einfluss des Niedrigzinsumfeldes um 3,4 Prozent auf 48 Millionen Euro zurück – im Markdurchschnitt beläuft sich das Minus gar auf 5,1 Prozent. Insgesamt wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr in der Sparte Lebensversicherung 53,9 Millionen Euro an die Kunden ausbezahlt.

Von Wachstum geprägt war indes die Entwicklung des Gesamtkonzerns: Das Prämienvolumen wurde um 3,8 Prozent auf 573,1 Millionen Euro gesteigert – davon entfallen 18,3 Prozent auf die Merkur Versicherungstochtergesellschaften in Südosteuropa. Insgesamt verzeichnete der Gesamtkonzern einen positiven Vorsteuergewinn von 19,4 Millionen Euro. Das Auslandgeschäft entwickelte sich 2017 stabil. Summa summarum erzielte die Merkur in der Region Südosteuropa – konkret in Slowenien, Kroatien, Bosnien und Herzegowina sowie Serbien – ein Prämienvolumen von 103,1 Millionen Euro.

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