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Merkur bekommt neues Headquarter

Nach mehr als 120 Jahren am Joanneumring baut die Merkur Versicherung nun eine neue Zentrale mit Gesundheitscampus.

Generaldirektor Gerald Kogler (re.) startete den Bau der neuen Zentrale.
© Jorj Konstantinov Generaldirektor Gerald Kogler (re.) startete den Bau der neuen Zentrale.

Nun ist der Startschuss endlich gefallen. Nach jahrelanger Planung beginnt jetzt in Graz der Bau der neuen Zentrale der Merkur-Versicherung. Dabei soll die Zen­trale mehr als nur ein Bürogebäude sein. „Mit dem Merkur Campus wollen wir den Vorsorgegedanken der Merkur in der Öffentlichkeit deutlich sichtbar machen und die Grazerinnen und Grazer zu einem bewussten, aktiven und nachhaltigen Lifestyle motivieren“, erklärt Merkur-Generaldirektor Gerald Kogler.

Als Ort für Veranstaltungen und Ausstellungen sowie als Begegnungs- und Austauschzone soll der Campus den Grazer Stadtteil Jakomini beleben. Herzstück ist aber ein Lifestyle-Center, bei dem unterschiedliche Sportarten betrieben werden können und auch Massage, Sauna- sowie Wellnessbereiche zur Verfügung stehen. Ein Bereich, der nicht nur Kunden und Partnern, sondern auch den Mitarbeitern des Versicherungskonzerns zur Verfügung stehen soll. Der Merkur Campus besteht aus zwei Türmen – einer mit acht und einer mit fünf Geschoßen –, die das bestehende Gebäude der Landesdirektion ergänzen. Insgesamt 12.500 Qua­dratmeter Geschoßfläche umfasst der gesamte Standort. Außerdem sind eine begrünte Außenfläche und eine Dachterrasse vorgesehen. Mit dem Neubau bricht die Merkur Versicherung mit einer langen Tradition, denn seit 1895 ist die Zentrale am Joanneumring angesiedelt. Eine Generalsanierung stand im Raum. „Letztendlich hat sich herausgestellt, dass ein Neubau die wirtschaftlichere Variante ist“, erklärt Alexander Lechner, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Merkur AG.

Geplant wurde die neue Zen­trale vom Wiener Architekturbüro Zechner & Zechner, das mit seiner campusartigen Planung überzeugte. „Die Verbesserung der Arbeitsplatzqualität stand im Mittelpunkt der Überlegungen. Deshalb gab es die Vorgabe, flexible Büroräume zu gestalten“, sagt Gerald Kogler. Der Campus ist voraussichtlich im Herbst 2019 bezugsfertig.

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