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Ein Land der meisterlichen Leistungen

Übung macht den Meister: 563 frisch gebackene Meister wurden kürzlich im Grazer Stefaniensaal vor den Vorhang geholt, um ihre Meisterbriefe entgegenzunehmen.

Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, WKO Steiermark Präsident Josef Herk und Spartenobmann Hermann Talowski gratulieren der „Meisterin des Jahres“, Lisa Janisch.
© Foto Fischer Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, WKO Steiermark Präsident Josef Herk und Spartenobmann Hermann Talowski gratulieren der „Meisterin des Jahres“, Lisa Janisch.

Wo „Meisterbetrieb“ draufsteht, ist Top-Qualität drin. Das wissen nicht nur Konsumenten, die das Gütesiegel schätzen, sondern auch der Berufsnachwuchs, der nach der Königsdiziplin in seinem Fach strebt. 563 frisch gebackene Meister wurden kürzlich in feierlichem Rahmen vor den Vorhang geholt, um ihre Meisterbriefe entgegenzunehmen. Für sie ist es die Krönung ihrer Berufsausbildung, die von viel persönlichem Engagement und Einsatz, Fleiß und Ehrgeiz geprägt war. Der Grazer Stefaniensaal war bis auf den letzten Platz gefüllt, kamen doch 1400 „Fans“ – Partner, Familien und Freunde der Absovlenten –, um diesen besonderen Moment mitzufeiern.

Überreicht wurden die begehrten Zertifikate von Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, WKO-Steiermark-Präsident Josef Herk und Spartenobmann Hermann Talowski – die Präsenz der Politspitze war nicht nur ein persönliches Zeichen der Wertschätzung jedem einzelnen Absolventen gegenüber, sondern auch ein wichtiges Signal für den Stellenwert der Meisterprüfung.
„Qualität wird mit dem Meisterbrief sichtbar gemacht. Er ist der Nachweis für Know-how sowie für höchste fachliche und unternehmerische Qualifikation“, so Herk und Talowski unisono.

"Meisterin des Jahres"

Für Spannung sorgte auch die Kür zum „Meister des Jahres“. Via Online-Voting konnten die Gäste für einen der vier Kandidaten stimmen, die die Vorauswahl geschafft hatten. Die Wahl fiel auf die 26-jährige Malermeisterin Lisa Janisch. Sie hat die Meisterprüfung mit Auszeichnung bestanden und arbeitet im elterlichen Betrieb. 2016 wurde sie bei den EuroSkills in Göteborg Europameisterin der Maler, außerdem ist sie Sonderbotschafterin für die EuroSkills 2020 in Graz. Trotz der großen Erfolge macht sie die hohe Auszeichnung sprachlos: „Ich kann es noch gar nicht fassen“, sagte sie sichtlich gerührt.

Dass die Steiermark ein Meisterland ist, zeigt auch ein näherer Blick auf die Statistik: Unter den 563 Geehrten sind 210 neue Meister sowie 353 Absolventen von Befähigungsprüfungen. Nach Geschlechtern unterteilt, haben 395 Männer und 168 Frauen im Vorjahr die höchste Stufe der beruflichen Bildung erreicht – das entspricht dem konstant hohen Niveau der Vorjahre. Fast 2700 Prüfungen haben die Kandidaten auf ihrem Bildungsweg in insgesamt 47 Berufen erfolgreich abgelegt.

„Die Meisterprüfung ist kein Relikt aus dem letzten Jahrhundert, sondern ein profunder Qualitätsnachweis. Aus diesem Grund machen wir uns auch für eine moderne Gewerbeordung und den Erhalt der Meisterprüfung stark, sie ist und bleibt unverzichbar“, erklärten Herk und Talowski.

Die meisten Absolventen – nämlich exakt 346 –  wurden auch heuer wieder in der traditionellen „Meistersparte“ Gewerbe und Handwerk verzeichnet. Unangefochten an der Spitze liegt die Kfz-Technik, gefolgt von der Metalltechnik, der Heizungstechnik, dem Tischler- und dem Konditorhandwerk.

Der "typische" Meister

Welche Erwartungen an die Meisterqualifikation gestellt werden, war auch Gegenstand einer Studie des Instituts für Bildungsforschung der Wirtschaft (ibw) unter 705 Meistern. Demnach ist der „typische“ Meister zumeist männlich, hat in der Regel einen Lehrabschluss und verfügt über rund zehn Jahre Praxis. Befragt nach den Motiven, steht an erster Stelle die fachliche Weiter- und Höherqualifizierung (76 Prozent), gefolgt von der Basis für die Selbständigkeit (47 Prozent) und die Verbesserung der Position am Arbeitsmarkt (46 Prozent).


Das Video sowie die Bildergalerie zur Veranstaltung finden Sie rechts in der Linkbox.

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