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Mehr Platz für die Verkehrssicherheit

Verwirrung herrscht in der Branche nach der Fahrschulreform 2019, was die Ausweitung der Übungsflächen für die Praxis-Ausbildung betrifft.

Übungsplätze für die praktische Ausbildung der Fahrschüler werden künftig verpflichtend auf 2.000 m2 ausgeweitet.
© michaeljung,stockadobe Übungsplätze für die praktische Ausbildung der Fahrschüler werden künftig ausgeweitet.

Seit 1. Juli gelten zwei besonders wichtige neue Spielregeln: Der Fahrschulinhaber darf künftig selbst zwei Standorte leiten. Für weitere muss er einen Leiter einsetzen. Der muss – wie der Inhaber – entsprechend der angebotenen Führerscheinklassen qualifiziert sein und darf ebenfalls bis zu zwei Standorte leiten, an denen Tätigkeiten wie die Ausgabe vorläufiger Führerscheine und die Eintragungen von Ausbildungen ins amtliche Führerscheinregister erfolgen.

Verpflichtende Ausweitung der Übungsflächen

Für etwas Verwirrung hat die verpflichtende Ausweitung der Übungsflächen gesorgt, die Marcus Martschitsch, Fachvertretung der Fahrschulen des Allgemeinen Verkehrs, noch einmal im Detail erklärt: „Wer nach dem Stichtag einen neuen Standort eröffnet, muss eine Übungsfläche von 2.000 Quadratmetern (bisher 1.000 m²) vorweisen, was ich nur begrüßen kann. Es war wirklich an der Zeit, diese Mindestmaße auszuweiten. Auf 1000 Quadratmetern kann man nicht mehr zeitgemäß im Sinne der Verkehrssicherheit praxisorientiert ausbilden. Auf kleinen Übungsplätzen fühlen sich Fahrschüler bei ihren ersten Gehversuchen im Verkehr einfach nicht sicher.“ Aber nicht nur mehr Flächen für Fahrübungen wie Umkehren, Rückwärtsfahren, das Befahren von Parklücken oder Bremsübungen sind künftig Pflicht, sondern auch Aufenthaltsräume für Mitarbeiter und Einrichtungen für Menschen mit Handicap. Martschitsch: „Für die Betreiber bestehender Fahrschulen oder die Übernehmer bestehender Schulen gilt eine Übergangsfrist von drei Jahren, innerhalb der sie Flächen aufrüsten und (fehlende) Toiletten und Sozialräume räumlich ergänzen müssen.“ In 365 heimischen Fahrschulen als Anbieter von Führerscheinausbildungen werden jährlich werden rund 80.000 Fahrschüler fit für den Straßenverkehr gemacht.

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