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Mehr Jugendschutz in den Tankstellen

Auch wenn in den Tankstellen streng kontrolliert wird, nutzen Jugendliche Lücken, um zu Alkohol zu kommen. Jetzt sollen sie geschlossen werden.

Jürgen Roth, Bundesobmann Energiehandel und Harald Pfleger, Obmann Tankstellen
© Lunghammer Jürgen Roth, Bundesobmann Energiehandel und Harald Pfleger, Obmann Tankstellen.

Die Sprithochburgen sind längst schon Nahversorger, bei denen man sich rund um die Uhr auch mit Alkohol und Zigaretten eindecken kann. Das wissen natürlich viele Kids unter 16, die lange Warteschlangen und den Stress der Mitarbeiter an der Kasse dazu nutzen, Wein oder Hochprozentiges ohne Alterskontrolle zu erstehen, was auch Testkäufe bestätigt haben: 49 Prozent der jugendlichen Konsumenten waren unter 16 Jahre alt. Damit soll jetzt Schluss sein, sind sich Jürgen Roth, Bundesobmann des Energiehandels, und Tankstellen-Obmann Harald Pfleger einig.

Maßnahmenpaket zur Alterskontrolle

Gemeinsam mit Mario-Carl Wünsch, stv. Leiter der Fachabteilung Gesellschaft/Jugendschutz, und Sabine Neubauer von der Jugendwohlfahrt haben sie ein Maßnahmenpaket geschnürt, das vor allem den Mitarbeitern Hilfsmittel in die Hand spielen soll, erklärt Pfleger: „In allen Tankstellen gibt es ab sofort eine Alterskontrollscheibe. Nach Vorlage des Ausweises kann die Kassenkraft aus dem Augenwinkel blitzschnell überprüfen, ob der Kunde bereits 16 Jahre alt ist.“ Roth hat in seinem Tankstellennetz sogar die Kassen umgestellt, Mitarbeiter werden bei Bonierung von Alkohol und Zigaretten automatisch aufgefordert, das Alter zu kontrollieren. Zusätzlich wird mit Tischaufstellern im gesamten Tankstellenbereich darauf hingewiesen, dass alle Jugendlich kontrolliert werden, wenn sie zu Suchtmitteln greifen. Roth: „Auch wenn wir alles tun, um die Kinder zu schützen, wir müssen auch Eltern in die Pflicht nehmen.“

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