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Mehr Aufgaben für Rauchfangkehrer

Sicherheit, Umweltschutz und Gefahrenabwehr stehen im Fokus der neuen Kehrordnung, die mit Jahresbeginn in Kraft tritt.
Der Landesinnungsmeister der Rauchfangkehrer, Christian Plesar (r.), und sein Stellvertreter Harald Haidler (l.) präsentierten die neue Kehrordnung. Sie sorgt für mehr Sicherheit.
© Foto Fischer Der Landesinnungsmeister der Rauchfangkehrer, Christian Plesar (r.), und sein Stellvertreter Harald Haidler (l.) präsentierten die neue Kehrordnung. Sie sorgt für mehr Sicherheit.

Mit Anfang 2018 tritt die neue Kehrordnung für Rauchfangkehrer in Kraft. Das am 12. Dezember im Landtag beschlossene Gesetz legt den Fokus vor allem auf die Themen Sicherheit, Umweltschutz und Gefahrenabwehr, um auch künftig den sicheren Betrieb von  Öl-, Gas- und Holzheizungen garantieren zu können. Damit kommt auch eine Reihe von Neuerungen, die kürzlich von der zuständigen Innung präsentiert wurden und vor allem präventiv wirken sollen. Hier ein Überblick über die wichtigsten Neuerungen.

Die neue Kehrordnung 

Wiederkehrende Betriebsdichtheitsüberprüfungen im Abstand von fünf bis zehn Jahren sollen sicherstellen, dass „Unfälle wie Kohlenmonoxidvergiftungen oder ein Brand verhindert werden können“, berichtet der Landesinnungsmeister der Rauchfangkehrer, Christian Plesar. Künftig muss der Rauchfangkehrer auch überprüfen, ob genügend Luft für Verbrennung vorhanden ist: „Vor allem Neubauten haben eine sehr dichte Bauweise, sodass oft nicht genügend Verbrennungsluft für den sicheren Betrieb eines Kamins nachströmen kann“, erklärt Plesar.
Ebenfalls neu ist, dass ab sofort der Rauchfangkehrer bei Gefahr im Verzug ein sofortiges Heizverbot aussprechen darf – das durfte bisher nur die Behörde. Was das neue Gesetz noch vorsieht: Einmal jährlich soll der Rauchfangkehrer künftig auch optisch die Abgasanlage auf Mängel überprüfen, wenn nötig auch mit einer Kamera. „Etwa ein Drittel aller Abgasanlagen birgt ein Risiko für Brände und Rauchgasvergiftungen“, berichtet Plesar über die Notwendigkeit zur Durchführung dieser Kontrollen. „Durch die neuen Maßnahmen können Sicherheitsrisiken erkannt werden, bevor es zu spät ist“, bekräftigt auch Stellvertreter Harald Haidler. Für den Kunden bedeutet die neue Kehrordnung allerdings nicht unbedingt, dass die Überprüfungen mit Mehrkosten verbunden sind: „Der Vorteil des neuen Systems ist, dass wir die Kosten für die Kontrollen in den Haushalten möglichst niedrig halten können“, berichtet Plesar.

Mehr Informationen zur neuen Kehrordnung gibt es hier: https://goo.gl/5VK8x6 
Von Sarah Gritsch

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