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Match um Lehrlinge geht online

Über eine multimediale Plattform will die Sparte Gewerbe und Handwerk die Jugend für die 80 Lehrberufe in 30 Branchen begeistern.

(v.l.): Alexandra Pichler-Jessenko, Spartenobmann Hermann Talowski und Landesschulratspräsidentin Elisabeth Meixner
© Foto Fischer (v.l.): Alexandra Pichler-Jessenko, Spartenobmann Hermann Talowski und Landesschulratspräsidentin Elisabeth Meixner

Mit dramatischen Zahlen lässt die Sparte Gewerbe und Handwerk aufhorchen: Zwischen 2010 und 2015 ist die Zahl der Lehrlinge um 21 Prozent zurückgegangen. „Ein Grund dafür ist die Demografie, wir hatten 2015 um zwölf Prozent weniger 15-Jährige als noch im Jahr 2010“, schlägt Spartenobmann Hermann Talowski Alarm. Das Schreckensszenario einer Wirtschaft ohne Lehrlinge macht den Betrieben zu schaffen, schließlich ist die Sparte Gewerbe und Handwerk als größter Lehrlingsausbildner überproportional betroffen. So können aktuell 609 offene Lehrstellen nicht besetzt werden.


Um gegenzusteuern und mehr Jugendliche für einen der 80 Lehrberufe zu begeistern, will man nun die Jugend dort abholen, wo sie immer mehr zu Hause ist– im Internet, also auf Facebook, Instagram, YouTube, Twitter und Co. Dafür wurde die multimediale Plattform www.hellekoepfe-geschicktehaende.at auf die Beine gestellt, auf der ab sofort sämtliche Kanäle bespielt werden (siehe Box).
Prominente Unterstützung für das Projekt gibt es von Elisabeth Meixner, Präsidentin des Landesschulrats: „Mit der Plattform wird der Wert der Lehrausbildung und die beruflichen Chancen klar vermittelt, und das mit den Kommunikationsmitteln der jungen Menschen. Punktgenaue Information ist gerade bei der Berufswahl wichtig, um Fehlentscheidungen und lange Bildungsumwege zu vermeiden.“


Und hier kommen auch die Eltern ins Spiel, die bei der Berufswahl eine wichtige Rolle spielen, wie Alexandra Pichler-Jessenko von der gleichnamigen Agentur für Marktforschung erklärt: „Die Matura steht als Bildungsziel hoch im Kurs. Eltern sind Influencer ihrer Kinder, hier muss angesetzt werden“, rät sie zu mehr Aufklärung. Die Durchlässigkeit der Lehrausbildung sei zu wenig bekannt, so Talowski: „Eine Lehrausbildung ist keine Sackgasse, im Gegenteil. Der Jugend stehen damit alle Möglichkeiten offen, bis zur Matura mit Hochschulstudium oder Meisterprüfung. Die Kombination aus Praxis und Bildung ist in der Wirtschaft sehr gefragt.“

Autorin: Karin Sattler

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