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Mahlzeit ohne den Blick auf Allergene

Aufatmen in der Gastlichkeit. Die enge Klammer der Allergenverordnung wird gelockert. Ein Etappensieg für die Wirte.

Das Angebot bei Tisch wird immer bunter und abwechslungsreicher. Die Allergene müssen künftig nur noch in einer Karte gekennzeichnet werden.
© rawpixel-ltd.-fotolia Das Angebot bei Tisch wird immer bunter und abwechslungsreicher. Die Allergene müssen künftig nur noch in einer Karte gekennzeichnet werden.
Eigentlich ist das Thema schon nach relativ kurzer Zeit wieder vom Tisch. Der Allergenverordnung werden die Zähne gezogen, glaubt man der Gesundheitsministerin Pamela Rendi-Wagner, die eine Novelle in Begutachtung geschickt hat. Der steirische Fachgruppenobmann der Gastronomie, Klaus Friedl, kann mit seinen Kollegen in ganz Österreich einen Etappensieg für die Branche feiern, „weil wir lange darum gekämpft haben, uns diesen Prügel aus dem Weg zu räumen“.
Im Klartext bedeutet das, dass in Zukunft nur noch eine einzige Speisekarte mit der strengen Kennzeichnung in der Gastlichkeit aufliegen muss und nicht mehr alle Karten nahtlos markiert werden müssen. „Eine wirkliche Erleichterung“, freut sich Friedl, „weil es zeitlich ein unglaublich hoher Aufwand ist, vor allem, wenn Speisen häufig gewechselt und damit Speisekarten geändert werden“. Dass im Zuge der Erleichterungen zum Thema auch Sonderschulungen für bestens ausgebildete Mitarbeiter entfallen, ist für Friedl nur logisch: „In der Ausbildung wird großes Augenmerk auf das Thema Al­lergene gelegt, unsere Fachkräfte sind also höchst kompetente Ansprechpartner.“ Stolz ist Friedl übrigens darauf, dass es kaum Beanstandungen gegeben hat, weil Wirte gegen die Auszeichnungspflicht verstoßen haben. „Das ist Beweis dafür, wie ernst die heimischen Gastronomen die Gesundheit ihrer Gäste nehmen.“ Freuen würden sich Friedl und seine Wirtsleute in Zukunft da­rüber, „wenn die Behörden nicht gleich bestrafen, sondern mehr beraten würden“.

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