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Lieferketten aufrechterhalten und Versorgung sichern

Viele Betriebe setzen Produktion und Fertigung fort, um die Versorgung und die wirtschaftliche Grundlage des Landes zu sichern.

Lager: Arbeiter auf Hebebühne
© Die Industrie – www.kniepeiss.com Steirische Industriebetriebe halten die Versorungsketten aufrecht.

Unter strengen Schutz- und Hygienemaßnahmen setzen zahlreiche Betriebe ihre Produktionen und Fertigungen fort – um die Versorgungssicherheit und die Wirtschaft im Land aufrechtzuerhalten. „Gesundheit und Sicherheit der Beschäftigten stehen selbstverständlich an erster Stelle“, betonen Industrie-Bundesspartenobmann Siegfried Menz und IV-Österreich-Präsident Georg Kapsch.

In einer gemeinsamen Resolution an die Bundesregierung – unterstützt durch 16 Fachverbände – unterstreichen die beiden Industrievertreter, wie systemrelevant die Weiterführung der Produktion jetzt sei: „Derzeit arbeiten tausende Unternehmen mit ihren Beschäftigten auf Hochtouren weiter, damit die Versorgungssicherheit nach wie vor gewährleistet bleibt. Sei es etwa im Energiebereich, im Lebensmittelhandel, im Dienstleistungssektor, in der digitalen Infrastruktur, im Finanzsektor, im Gewerbe, in der Medizin oder der Industrie.“ Damit werde nicht nur für die Lebensgrundlage von Tausenden gesorgt, sondern auch die Basis dafür gelegt, dass Österreich die Krise bewältigen und danach an den wirtschaftlichen Erfolg der jüngsten Vergangenheit anschließen könne, so Menz und Kapsch. Um das aber zu schaffen, sei es notwendig, dass nationale wie internationale Lieferketten weiter bestehen bleiben. 

Dank an die Mitarbeiter

Die Botschaft ist klar: Die Industrie arbeite weiter, denn solange man produzieren könne, sollte man das auch unbedingt tun. Der Appell geht deshalb auch an die Unternehmen und deren Beschäftigte im Land: „Ein Stillstand in der österreichischen Industrie sowie in den Zuliefer-, Dienstleistungs- und Gewerbebetrieben würde unmittelbar die Versorgungssicherheit gefährden, in weiterer Folge Arbeitsplätze vernichten.“ Ein besonderer Dank gehe vor allem an die Beschäftigten, so Menz und Kapsch: „Sie sichern mit ihrer Arbeit unsere gemeinsame Zukunft.“


Statements der steirischen Industrieunternehmen:

Christian Lazarevic, Roto Frank Austria: „Mit rund 400 Mitarbeitern halten wir die Produktion aktuell weiter aufrecht. Natürlich steht die Gesundheit an erster Stelle, die Disziplin unserer Mitarbeiter in Bezug auf Sicherheitsabstände und Hygienemaßnahmen ist hervorragend. Wir sind sehr stolz auf deren Einsatz. Um ihnen diesen auch ein wenig zu versüßen, bieten wir nun auch täglich Äpfel aus der Region an.“

Otto Roiss, Röhren- und Pumpenwerk Bauer: „Als Hersteller von Bewässerungs- und Gülletechnologie erfüllen wir im Vorfeld der Lebensmittelproduktion eine wichtige Funktion. Die Fertigung läuft derzeit uneingeschränkt weiter, natürlich unter Einhaltung von strengen Schutzvorschriften. Unser Ziel ist es, trotz Lieferverzögerungen den Betrieb und die Beschäftigung so lange wie möglich aufrechtzuerhalten.“

Markus Dielacher, BDI Bio-Energy Inter­national: „Zum Schutz unserer Mitarbeiter haben wir fast den gesamten Betrieb auf Homeoffice umgestellt. Mit der Aufrechterhaltung der Produktion garantieren wir in diesen anspruchsvollen Zeiten durchgängige Produktverfügbarkeit sowie Service- und Dienstleistungsbereitschaft für unsere Kunden und sichern somit langfristig wichtige Arbeitsplätze.“

Jürgen Frank, Breitenfeld AG: „Es ist essentiell, unseren Betrieb aufrechtzuerhalten. Dies tun wir nicht nur, um langfristig die wirtschaftliche Lebensgrundlage unserer Mitarbeiter sicherzustellen, sondern auch, um die Lieferketten –  die in unserem Umfeld nach wie vor voll intakt sind – einzuhalten. Wir danken unseren Mitarbeiern für ihren Einsatz und nehmen die Corona-Schutzvorschriften sehr ernst.“

Herbert Decker, MFL: „Wir werden auch unter den Rahmenbedingungen der Kurzarbeit die Produktion bestmöglich weiterführen, um unseren Beitrag zur Aufrechterhaltung des Wirtschaftskreislaufs und zur schonenden Ausschöpfung der öffentlichen Fördermittel verantwortungsbewusst zu leisten. Und selbstverständlich hat das Wohlergehen unserer Mitarbeiter absoluten Vorrang.“

Bernhard Gruber, Landena: „Als Lebensmittelproduzent und größter österreichischer Konservenhersteller mit ca. 500 Mitarbeitern haben wir eine entscheidende Rolle  in der Aufrechterhaltung der Lebensmittelversorgung. Unsere Produktionslinien laufen derzeit großteils im Drei-Schicht-Betrieb mit zusätzlichen Corona-Schutzmaßnahmen. Ein großes Danke an unsere Mitarbeiter.“



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