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Leichtes Spiel für Einbrecher

Wintermonate werden oft für Dämmerungseinbrüche genutzt. Der Versicherungsverband rät zu Präventionsmaßnahmen.

Einbrüche lassen sich verhindern: Mehr zur Checkliste für ein sicheres Eigenheim.
© Dauf - Fotolia Täter gehen bei Einbrüchen in der Regel den Weg des geringsten ­Widerstandes.

Die gute Nachricht vorweg: Die Zahl der angezeigten Wohnraum­einbrüche ist rückläufig. Im Vergleich zum Vorjahr ist sie laut Bundeskriminalamt (BKA) um 16 Prozent auf 12.975 Anzeigen zurückgegangen. Im Schnitt sind es 35 Einbrüche, die täglich in Österreich verübt werden. Doch während die Zahl der Einbrüche sinkt, steigt die Zahl der Versuche deutlich an: Lag der Anteil im Jahr 2000 noch bei 23 Prozent, wurden im Vorjahr bereits 40 Prozent der Einbrüche abgebrochen. Bei der Präsentation der Zahlen rieten der Versicherungsverband (VVO), das BKA und das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) zu gezielten Präventionsmaßnahmen.

„Nur wenn wir den Einbrechern das Leben schwer machen, werden die Einbruchszahlen weiter sinken“, will Hartwig Löger, Vizepräsident des VVO, das Bewusstsein in der Bevölkerung schärfen.

Einblicke in Täterwelt 

Um besser zu verstehen, wie Einbrecher ihre Tatorte auswählen, hat das KFV in einer Umfrage – ohne Scherz – unter  Tätern  erhoben, nach welchen Kriterien sie vorgehen. Das wenig überraschende Ergebnis: Sie wählen in der Regel den Weg des geringsten Widerstandes. Der überwiegende Teil der Täter sucht Objekte nach dem Zufallsprinzip aus und verfolgt vorrangig das Ziel, mit wenig Aufwand rasch „Beute“ zu machen. Die bevorzugte Vorgehensweise, um in ein Wohnobjekt zu gelangen, ist das Aufbrechen einer Tür oder eines Fensters. Zumeist sind die Täter dabei nicht auf sich allein gestellt, sondern agieren in kleineren Gruppen von zwei bis vier Personen.

Schon einfache Maßnahmen wie Zeitschaltuhren oder eine Außenbeleuchtung können Täter von ihrem Vorhaben abhalten. 

Die Checkliste für mehr Sicherheit im Eigenheim finden Sie hier.

Von Karin Sattler

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