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"Leib & Söl" verbindet Wirtschaft und Soziales

Die Beschäftigung und Förderung von Menschen mit Beeinträchtigungen kann auch wirtschaftlichen Mehrwert bedeuten – wie Leib & Söl in Weiz beweist.

Mitarbeiter Michael Fuchs (links), Leiter Patrick Wolf (3. v. l.) und Obmann Christian Gikopoulos (rechts) wissen, wie wirtschaftlich Soziales sein muss.
© Foto Fischer Mitarbeiter Michael Fuchs (links), Leiter Patrick Wolf (3. v. l.) und Obmann Christian Gikopoulos (rechts) wissen, wie wirtschaftlich Soziales sein muss.

Schon beim Betreten des „Trödlerladens“ im Zentrum von Weiz bemerkt man, dass hier ein ganz besonderes Geschäftsumfeld herrscht: Mitarbeiter Michael Fuchs begrüßt seine Kundschaft herzlich und versichert stolz, dass hier „immer für jeden was dabei ist“. Egal ob Lampen, Möbel, Geschirr, Bücher, Wohnaccessoires oder Werkzeug – alles reiht sich fein aneinander und präsentiert sich potenziellen Kunden für einen sinnvollen „zweiten Einsatz“ in einem neuen Haushalt. 

Ökologisch nachhaltiges Wirtschaften

„Wir verbinden im Laden nicht nur die Beschäftigung von Menschen mit Beeinträchtigungen mit richtiger Arbeit – wir unterstützen damit auch die Kommunen und setzen ein Zeichen für ökologisch nachhaltiges Wirtschaften“, unterstreicht der Obmann des Vereins „Leib & Söl“, Christian Gikopoulos. Denn gemeinsam mit Ehrenamtlichen und den im Verein beschäftigten Mitarbeitern mit Handicaps rückt man zu Wohnungsräumungen bzw. Entrümpelungen an und bringt Verwertbares – auch im Sinne der Ressourcenschonung – wieder in den ökonomischen Kreislauf ein. „Gleichzeitig schaffen wir damit für Menschen mit Beeinträchtigungen ein reales Arbeitsumfeld – was sie nicht nur auf eine berufliche Integration vorbereitet, sondern sie auch persönlich stark in ihrem Tun bestärkt“, ergänzt Leiter Patrick Wolf.

Aber auch der wirtschaftliche Aspekt sei wesentlich, gerade wenn es um soziale Arbeit gehe, betont Gikopoulos, der selbst Unternehmer ist. „Wir bieten Tagesstätten und mobile Dienste für Menschen mit Behinderung an und sind natürlich auf öffentliche Finanzierung angewiesen.“ Doch die Gelder in den Sozialtöpfen werden immer knapper, so der Obmann, „2011 erfolgte ein Einschnitt bei den Finanzmitteln um 25 Prozent. Das ist hart.“

100.000 Euro Umsatz

Doch bei Leib&Söl geht man nicht zuletzt aufgrund dessen bereits seit Längerem zusätzlich neue, ökonomisch „eigenständige“ Wege. „80 Prozent unserer Mittel sind Förderungen. Damit kann man überleben, aber keine nachhaltig wirksame Förderung anbieten“, betont Gikopoulos. Deshalb der Fokus auf den Trödlerladen sowie die damit verbundenen Dienstleistungen für die Gemeinden. „Damit setzen wir bereits 100.000 Euro um“, zeigt sich der Obmann zu Recht stolz. 

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