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Lehrlingstrip ins Ausland

Noch bis zum 28. April ist Zeit, um Lehrlinge für ein Erasmus+ Auslandspraktikum anzumelden. Förderungen stehen dafür bereit.

Junge Frau mit Globus
© contrastwerkstatt-Fotolia Auslandspraktika eröffnen dem Handelsnachwuchs neue Horizonte

Glasgow, Sevilla, Berlin oder Las Palmas? Was klingt wie die Sommer-Urlaubsplanung, ist vielmehr ein kleiner Auszug aus den möglichen Destinationen, die das „Erasmus+ EU-Lehrlings-Auslands­praktikum“ bietet. Noch bis zum 28. April sind Anmeldungen für die Herbsttermine 2017 möglich – und es lohnt sich, seine jungen Mitarbeiter auf Reisen zu schicken. Das unterstreicht auch WKO-Handelsexpertin Isabella Schachenreiter-Kollerics: „Wer seinen Nachwuchsverkäufern die Chance gibt, an einem Auslandsaufenthalt teilzunehmen, wird mehrfach belohnt.“ So attraktiviere man nicht nur das eigene Ausbildungsangebot im Betrieb, sondern steigere dadurch natürlich auch die Zufriedenheit der Handelstalente im Job.

„Mehr noch aber profitieren die Lehrlinge selbst, wenn sie an den mehrwöchigen Praktika teilnehmen. Sie gewinnen dadurch Selbstvertrauen, erweitern ihren Horizont und polieren ihre Fremdsprachenkenntnisse“, betont Schachenreiter-Kollerics. Oder anders gesagt: Wer seine Lehrlinge ins Ausland schickt, beschäftigt später Mitarbeiter mit internationaler Erfahrung.

Und damit die „Auslandseroberung“ nicht an der Finanzierung scheitert, gibt es eine Reihe an Förderungen, so Schachenreiter-Kollerics: „Von der Übernahme der Bruttolehrlingsentschädigung für den Zeitraum des Praktikums über finanzielle Unterstützung aus einzelnen Handelsgremien bis zur ,Begabtenförderung Mobilität der WKÖ‘ reicht die Palette.“

Alle Infos im Detail: www.lern-was-gscheits.at

Von: Veronika Pranger

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