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Vom kühlenden Nass in die arktische Kälte

Sommer, Sonne, Sonnenschein: Wir haben hinter die Tore jener Betriebe geblickt, die bei den Steirern für Urlaubsfeeling sorgen. Teil zwei: Steirerpool, Tomberger & Rauch.

Schwimmtier im Pool
© Foto Fischer Immer mehr Steirerinnen und Steirer holen sich mit einem Pool das Sommerfeeling direkt nach Hause.

Endlich Sommer! Und dieser hat bislang seinem Namen alle Ehre gemacht. Aus diesem Grund hat sich die Steirische Wirtschaft aufgemacht, jene Betriebe im Land zu besuchen, die den Steirerinnen und Steirern im wahrsten wie auch im übertragenen Sinn diese besondere Zeit erst richtig zum Erlebnis – und die Hitze erträglich – machen. 

Und der Start fällt dieses Mal buchstäblich ins Wasser. Denn wenn es um den Sprung ins kühle Nass geht, dann kommen Alfred Ploj und Tochter Jeannine ins Spiel. „Ich habe 1996 das Unternehmen Steirerpool mit einem Mitarbeiter gegründet“, erinnert sich Ploj. Und er erzählt auch, warum er das Dachdeckerhandwerk gegen ein eigenes Unternehmen in Wettmannstätten getauscht hat: „Ich habe es einfach nicht ertragen, Pools zu sehen, wo Perfektion der Massenware weichen musste.“ 

100 Premiumpools

Konkret waren es Falten in den Folien, die Ploj derart irritierten, dass er selbst zu tüfteln begann. „Ästhetik ist wichtig, gerade wenn wir hier von individuell gestalteten Überlaufpools in der Premiumsparte sprechen“, erklärt er und macht an der Folierung der Costum-made-Vollbetonbecken deutlich, was es damit auf sich hat: „Es dauert drei Jahre, bis ein Mitarbeiter das Aufbringen und Verschweißen der Folien perfekt beherrscht.“

Aber nicht nur wegen Corona sei der Trend, es sich zu Hause schön zu machen, im Steirerland stark, erzählt Ploj, der auch für eine patentierte, selbstreinigende Überlaufrinne und ein eigens entwickeltes Steuersystem verantwortlich zeichnet: „Arbeit gibt es reichlich – mit 25 Mitarbeitern realisieren wir das ganze Jahr über rund 100 High-End-Überlaufpool-Projekte.“ Und er weiß ganz genau, was die Kunden wollen: „Der ,Standard‘ liegt im Schnitt bei acht mal vier Metern. Aber die Pools werden immer größer, wir haben auch schon welche mit zehn Metern Länge realisiert.“

Pool-Ansicht
© Foto Fischer
Alfred und Jeannine Ploj mit Karin Sattler und Veronika Pranger (v.l.)
© Foto Fischer
Schriftzug Firma Steirerpool
© Foto Fischer
 
Pool_Großaufnahme
© Foto Fischer
Steirerpool-Werbeplakat vor Pool
© Foto Fischer
Pool_Großaufnahme
© Foto Fischer

Erfrischender Nebel

Auch der Grazer Andreas Rauch hat sich der Erfrischung mit Wasser verschrieben: Er sorgt mit seiner Innovation weit über die Grenzen hinaus für Abkühlung auf öffentlichen Plätzen, in Betriebshallen oder Eventlocations – aktuell etwa am Wiener Rathausplatz beim Filmfestival. 1995 hat Rauch das Unternehmen mit selbst entwickelten Spezialwassernebelsystemen gegründet, heute hat der Pionier bei alternativer Luftkühlung Kunden rund um den Globus. „Das System ist so simpel wie genial. Wasser wird mit Hochdruck durch Spezial-Mikrodüsen gepresst. Dabei entsteht künstlicher Nebel, der durch die Verdunstung in der Luft für Abkühlung sorgt“, erklärt Rauch. 

Aber nicht nur als Abkühlung im urbanen Raum, auch in der Gastronomie, in der Produktion (u.a. für die Mitarbeiter an den Hochöfen in Donawitz), in der Tierhaltung und in Zoos ist der frische „Nebel“ sehr willkommen. „Bei Betrieben mit Klimaanlagen kann eine den Luftansaugstationen auf den Dächern vorgelagerte Benebelung Kosten senken“, erklärt Rauch. Bestes Beispiel sei das LKH Graz: „Weil die Luft dadurch um fünf bis zehn Grad kühler angesaugt wird, wird hier ein Drittel der Stromkosten für das weitere Runterkühlen eingespart.“

Andreas Rauch
© Foto Fischer
Düse_Detail
© Foto Fischer
Vernebler vor Klimaanlage LKH Graz
© Rauch
Ventilator mit Sprühnebel
© Foto Fischer
Veronika Pranger und Karin Sattler unter Sprühnebel-Schirm
© Foto Fischer
Sprühnebel-Turm
© Foto Fischer

51.000 Eskimo-Lutscher

Wem trotz Pool und Wassernebel noch immer zu heiß ist, der sollte bei Tiefkühlspezialist Tomberger in Kalsdorf vorbeischauen. „Hier hat es minus 24 Grad“, warnt Matthias Tomberger vor dem Gang durch die Hallen, vorbei an Tiefkühlkost aller Art. Sein Vater Alfred hat den Betrieb 1988 gegründet und sich im Jahr darauf mit einem Lkw als Konzessionär von Eskimo/Iglo auf die Runden durch die Süd- und Weststeiermark gemacht. 

Richtig gehört: Eskimo! Und da reicht ein Kühlgefährt natürlich längst nicht mehr aus. „Eis kaufen wir sattelzugweise ein, aktuell sind im Lager 850.000 Stück und 70.000 Liter portionierbares“, erklärt Alfred Tomberger. Und damit sorgt das Unternehmen für Erfrischung im südösterreichischen Raum, im Lebensmitteleinzelhandel bei Spar und überall dort, wo die kleinen Eskimo-Truhen stehen – an Tankstellen, in Bädern, der Gastro und Co. 

Und auch in einem so coolen Business kommen die Mitarbeiter ins Schwitzen: „Heute sind schon 51.000 Stück Eis rausgegangen – aber wir schaffen auch weit mehr. Bei der Airpower oder den Rennen am Red-Bull-Ring sind es bei Hitze ca. 40.000 Stück pro Tag zusätzlich.“

Veronika Pranger und Miriam Defregger vor Eskimo-Logo
© Foto Fischer
Eis-Plakate Eskimo
© Foto Fischer
Matthias Tomberger im Kühllager
© Foto Fischer
LKW vor Lagerhalle
© Foto Fischer
Eskimo-Kühllager
© Foto Fischer
Alfred und Matthias Tomberger
© Foto Fischer

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