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Sicherer durch Krisen mit Online-Angeboten

Oft reichen kleine Online-Komponenten um im Offline-Geschäft zu mehr Reichweite oder einem Zusatzgeschäft zu kommen. Marketingberaterin Ulrike Anderwald steht Betrieben mit Rat und Tat zur Seite.

Ulrike Anderwald
© Blaupause Consulting Ulrike Anderwald unterstützt Startups und Selbständige mit Einzelberatungen, Workshops und Onlinekursen.

„Jedes Unternehmen sollte sich überlegen, wie man sein Offline-Geschäft mit kleinen Online-Kniffen zusätzlich beleben kann“, sagt Marketingexpertin Ulrike Anderwald. Sie unterstützt Startups und Selbständige mit ihrem Unternehmen „Blaupause Consulting“ dabei, deren Business auch mit kleinem Budget voranzutreiben. „Wenn wir von online reden, muss das nicht immer zwangsläufig ein E-Commerce-Shop sein. Es gibt so viele Möglichkeiten, die kein oder wenig Geld kosten, die aber zusätzliche Umsätze generieren, die das Einzugsgebiet vergrößern und die die Kundenbindung erhöhen“, erklärt Anderwald. „Gerade jetzt sind viele zur Pause gezwungen. Diese sollte man nutzen, um eine Online-Komponente für sein Business zu finden – auch für die Zeit nach Corona.“

Kleine Nettigkeiten für die Kunden

Es gebe kein Pauschalrezept für diese digitalen Optimierungen, betont die Marketingexpertin: „Es ergibt sich alles im Gespräch mit den Kunden. Oft reicht aber schon eine kleine Anleitung aus, um es in Eigenregie umzusetzten.“

So könne man das „Leider aufgrund von Corona geschlossen“ bzw. „Eingeschränkte Öffnungszeiten“ auf der Homepage doch mit einer wirklich persönlichen Anrede verbinden, erzählt Anderwald: „Man fühlt sich direkt angesprochen, das stärkt die Kundenbindung.“ Dem Friseur, der jetzt zu hat, rät sie, doch ein paar Frisur-Tipps ins virtuelle Schaufenster zu stellen, dem Gastronomen ein paar Tricks aus der Küche zu teilen oder dem Masseur, einfache Anleitungen für Übungen für zu Hause hochzuladen – selbst ein Pdf. würde hier bereits gute Dienste leisten. „Das sind so kleine Nettigkeiten an die Kunden – das wird emotional honoriert.“

Der Hotelier als „Regisseur“

Ob Video, Foto oder Live-Stream – das sei alles schnell mit dem Smartphone gemacht, so Anderwald: „Man muss sich nur einmal drübertrauen, dann läuft es.“ Und sie verweist hier insbesondere auf die sozialen Medien als ideale Plattform, um Neues auszuprobieren: „Hier könnten doch Hoteliers via Facebook zur virtuellen Besichtigung laden. Sie führen dann persönlich mit ihrem Smartphone durch die Location. Denn Hochzeiten beispielsweise werden mindestens ein Jahr im Voraus geplant – das wäre also genau jetzt der richtige Zeitpunkt, um sich bei potenziellen Kunden in Szene zu setzen. Kontaktlos und virtuell.“

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