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Gewerbe mit kräftigem Lebenszeichen

Laut einer aktuellen Erhebung der KMU Forschung Austria konnten steirische Gewerbebetriebe im Vorjahr deutlich über dem Bundesschnitt zulegen.

Schweißer bei der Arbeit
© Fotolia Volle Auftragsbücher und ein markantes Umsatzplus: Die Konjunkturentwicklung in der Steiermark liegt deutlich über dem Bundesschnitt.

Grund zur Freude für die weiß-grünen Unternehmen aus dem Gewerbe und Handwerk: Denn auch wenn sich das Wachstum zunehmend verflacht, sind die steirischen Betriebe markant besser unterwegs als der Bundesschnitt. Das geht aus aktuellen Zahlen einer Erhebung der KMU Forschung Austria hervor.
So lag das Plus bei den Auftragseingängen und den Umsätzen zwischen dem ersten und dem dritten Quartal österreichweit bei 1,1 Prozent, während das Plus in der Steiermark mit 2,2 Prozent doppelt so hoch ausfiel.

Wie das vierte Quartal gelaufen ist

Ein ähnliches Bild zeigt sich auch im vierten Quartal, wo die Steirer die Geschäftslage besser beurteilten als der bundesweite Schnitt: So bewerteten 32 Prozent der Betriebe die Geschäftslage mit „gut“, 57 Prozent mit „saisonüblich“ und elf Prozent mit „schlecht“. Erhoben wurde auch die Auslastung der Betriebe: Das Gros der Betriebe – nämlich 41 Prozent – vermeldet einen Auftragsbestand von fünf bis neun Wochen, weitere 25 Prozent sind für zehn bis 19 Wochen ausgelastet, 28 Prozent geben ein bis vier Wochen an.

Interessant ist auch ein Blick auf die Erwartungen für das erste Quartal 2019: Obwohl der Optimismus abgenommen hat, rechnen 78 Prozent der weiß-grünen Betriebe mit einer gleichbleibenden Situation bei Auftragseingängen bzw. Umsätzen, 13 Prozent gehen von Steigerungen aus, neun Prozent von Rückgängen.

Initiativen tragen Früchte

Für Spartenobmann Hermann Talowski sind diese Ergebnisse der Beweis dafür, dass die Initiativen, die die Sparte und die Innungen in den letzten Jahren gesetzt haben, jetzt Früchte tragen: „Wir setzen massiv auf die duale Ausbildung  und unsere Betriebe investieren viel Geld in die Qualifizierung von Fachkräften.“

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