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Kräftiger Zuwachs bei Aufträgen

Der brummende Wirtschaftsmotor schlägt sich jetzt auch im Konjunkturbericht für das steirische Gewerbe und Handwerk nieder: Die weiß-grünen Daten liegen deutlich über dem Bundesschnitt.

Tischlerin bei der Arbeit
© Robert Kneschke - stock.adobe.com Die Auftragslage in den weiß-grünen Betrieben ist so gut wie lange nicht.

Grund zur Freude für die weiß-grünen Gewerbe- und Handwerksbetriebe: Der aktuelle Konjunkturbericht der KMU Forschung Austria belegt auch für die Sparte Gewerbe und Handwerk, dass die Konjunkturpfeile kräftig nach oben zeigen. Was die Entwicklung im ersten Halbjahr betrifft, liegen die steirischen Werte mit einem nominellen Plus von 2,3 Prozent sogar deutlich über dem rot-weiß-roten Schnitt (1,2 Prozent). Bei den Auftragseingängen und Umsätzen meldeten 22 Prozent der Betriebe Steigerungen um durchschnittlich 10,7 Prozent, weitere 65 Prozent konnten das Vorjahresniveau halten. Lediglich 13 Prozent verzeichneten Rückgänge (um durchschnittlich 15,7 Prozent).
Im dritten Quartal beurteilen 37 Prozent der Betriebe die Geschäftslage mit „gut“ (im Vorjahr waren es 23 Prozent), 49 Prozent mit „saisonüblich“ und 14 Prozent mit „schlecht“. Unterm Strich überwiegen die Betriebe mit guter Geschäftslage um 23-Prozentpunkte deutlich.

Interessant ist auch ein Blick in die Zukunft: Die Erwartungen für das vierte Quartal zeugen von Optimismus, gehen doch 21 Prozent von steigenden Auftragseingängen aus, was sich auch in der Personalplanung niederschlägt: 17 Prozent der Betriebe planen, den Beschäftigtenstand bis Jahresende um durchschnittlich 11,6 Prozent zu erhöhen. Während 80 Prozent den Personalstand konstant halten wollen, wollen lediglich drei Prozent der Betriebe die Zahl der Mitarbeiter bis Jahresende verringern.

Für Spartenobmann Hermann Talowski sind die Zahlen aus dem Konjunkturbericht der Beweis dafür, „dass wir am Gipfel der Konjunktur angekommen sind.“ Das Spitzenwachstum schlage sich in den vollen Auftragsbüchern nieder. „Die Betriebe tun sich aber immer schwerer mit dem Abarbeiten von Aufträgen, weil an allen Ecken und Enden Fachkräfte fehlen“, sagt der Interessenvertreter. „Die Unternehmen müssen weiterhin engagiert ausbilden und die Jugend für Lehrberufe begeistern, um den Bedarf abdecken zu können.“ Die demographischen Lücken müsse man zudem über gezielte Zuwanderung schließen, so Talowski.

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