th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Kostenpflichtige Auflösung von Jobs

Werden echte oder freie Dienstverhältnisse, die der Arbeitslosenpflicht unterliegen, gekündigt, wird eine Auflösungsabgabe fällig. Wann nicht?

Eine Auflösungsabgabe ist an ganz klare Regelungen gebunden.
© Robert Kneschke – stock.adobe.com Eine Auflösungsabgabe ist an ganz klare Regelungen gebunden.

Die Auflösungsabgabe beträgt heuer 124 Euro und ist unabhängig von der Höhe des Entgelts, der Dauer des Dienstverhältnisses und vom Alter des Dienstnehmers zu entrichten. Sie ist im Monat der Auflösung mit der Lohnabrechnung an die Gebietskrankenkasse abzuführen.


Wann entfällt sie?

  • Bei jeder Beendigung einer geringfügigen Beschäftigung (kein rbeitslosenversicherungspflichtiges Dienstverhältnis),
  • bei Auflösung in der Probezeit, wenn das Dienstverhältnis längstens sechs Monate befristet war, 
  • bei Arbeitnehmer-Kündigung, bei vorzeitigem Austritt ohne wichtigen Grund oder aus gesundheitlichen Gründen,
  • bei einvernehmlicher Auflösung nach Vollendung des Regelpensionsalters mit Pensionsanspruch,
  • bei einvernehmlicher Auflösung mit Sonderruhegeldanspruch,
  • bei gerechtfertigter Entlassung, bei Auflösung von Lehrverhältnissen,
  • bei Auflösung von verpflichtenden Ferial- oder Berufspraktika, bei unmittelbarem Wechsel im Konzern,
  • bei Tod des Arbeitnehmers, wenn ein Anspruch auf Invaliditäts- oder Berufsunfähigkeits­pension besteht, und
  • wenn das Dienstverhältnis nach dem Insolvenzgesetz gelöst wird.


Die Auflösungsabgabe ist zu entrichten:

  • Bei Zeitablauf (Befristungen) nach über sechs Monaten,
  • bei einvernehmlicher Auflösung nach der Probezeit (außer bei einem Pensionsanspruch nach Regelpensionsalter, 60./ 65. Lebensjahr) oder Sonderruhegeldanspruch,
  • bei Arbeitgeberkündigung, aus welchen Gründen auch immer, auch trotz Wiedereinstellungszusage,
  • bei ungerechtfertigter Entlassung,
  • bei berechtigtem vorzeitigen Austritt, ausgenommen Gesundheitsaustritte.

Bringt ein Arbeitnehmer Klage ein, mit der er die Rechtswirksamkeit der Beendigung des Arbeitsverhältnisses bekämpft, ist die Verjährung zur Entrichtung der Abgabe von diesem Zeitpunkt bis zur Zustellung der rechtskräftigen Entscheidung gehemmt.

Das könnte Sie auch interessieren

  • Servicenews
Newsportal Der billige Trick mit  den Erlagscheinen

Der billige Trick mit den Erlagscheinen

Auch wenn die Rechtsexperten noch so massiv warnen, der Schwindel mit den Erlagscheinen blüht nach wie vor. Eine Anleitung zur Abwehr. mehr

  • Servicenews
Newsportal Wenn freiwillig eine Steuer bezahlt wird

Wenn freiwillig eine Steuer bezahlt wird

Unternehmer, die Immobilien verkaufen, sind von der Umsatzsteuer befreit.Wann eine USt-Pflicht aber günstiger ist, darüber informiert der Experte. mehr

  • Servicenews
Newsportal Bilder aus dem Netz  sind zu bezahlen

Bilder aus dem Netz sind zu bezahlen

Bilder aus dem Internet für eigene Zwecke zu verwenden ist kein Kavaliersdelikt, sondern kann sehr teuer werden. Was sagt der Experte? mehr