th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Welche visionären Konzepte die Stadtkerne kühlen können

Die Menschen im Steirerland stöhnen wegen der Hitze – visionäre Sonnenschutzkonzepte sollen Stadtkerne kühlen.

Beschattungssystem an Haltestelle
© Maria Müllerova Es gibt bereits einige umgesetzt Lösungen, um in Ballungszentren für Abkühlung zu Sorgen – die Moos-Module (Bild) sind eine Vision

36 Tropentage zählte die Landesstatistik Steiermark im abgelaufenen Jahr an 14 ausgewählten Messstationen im Steirerland, um 102 Tage mehr als noch im Jahr davor. Die meisten davon in Bad Radkersburg (30 Tage), gefolgt von Bad Gleichenberg (26) und Hartberg (25), die meisten Sommertage (zumindest 25 Grad) gab es 2021 mit 322 Tagen über die Messtationen verteilt im Juli. Dass die gefühlte Hitze gerade an großen und verbauten Plätzen in der Innenstadt noch weit höher ist, ist kein Geheimnis. Und hier setzt auch die Studie der FH Joanneum, die gemeinsam mit dem steirischen Sonnenschutzpionier woundwo durchgeführt wurde, an. 

„Eine ideale Beschattung hat eine wichtige Funktion im Zusammenspiel von Gebäudehülle und Haustechnik. Eine passgenaue Sonnenschutzlösung passt sich den klimatischen und bauphysikalischen Gegebenheiten an“, erklärt Alexander Foki, neben Wolfgang Kuss Geschäftsführer bei woundwo mit Sitz in Graz und Gabersdorf (Produktion).

Temperatur-Reduktion um bis zu neun Grad

Um bis zu neun Grad Celsius könne die Temperatur – das belegt auch eine gemeinsame Studie mit der TU Graz – nur durch Beschattung reduziert werden, sagt der Experte. Im Zusammenspiel mit dem Studiengang Indus­trial Design der FH Joanneum hat woundwo daher insgesamt sechs visionäre Ansätze entwickelt, um insbesondere Kühlung auf öffentlichen Plätzen zu ermöglichen. Beispielsweise eine urbane Außenbeschattung für den öffentlichen Raum: Der aus individuell zusammensetzbaren Moos-Modulen bestehende Sonnenschutz „Ivy“ dient etwa bei heißen Temperaturen nicht nur als Platz zur Abkühlung, sondern bei Regen auch als Witterungsschutz. „Das Konzept könnte ohne größere Baumaßnahmen etwa an Haltestellen eingesetzt werden“, erklärt Anton Hammer, Leiter der Entwicklung bei woundwo. 

Sogar als Energielieferant dient beispielsweise das Konzept „Inmotion“: Der konzipierte Sonnenschutz generiert über die Bewegung der Lamellen aus PVDF, einem besonders strahlenbeständigen Kunststoff, grüne Energie. Auf diese Art und Weise könnten zum Beispiel vorbeifahrende Straßenbahnen, Busse oder Autos eine autarke Stromversorgung des Sonnenschutzes ermöglichen.


Das könnte Sie auch interessieren

WKO Steiermark Präsident Josef Herk gratuliert den beiden Goldgewinnern Christoph Pessl und Nicola Hochegger.

WordSkills 2022: Ein goldener Boden für WM-Teilnehmer

Nach Floristin Nicola Hochegger holte sich mit Maler Christoph Pessl der zweite Angerer eine Goldmedaille bei den WorldSkills 2022. mehr

Karl Rose

"Was bildet sich Europa eigentlich ein?"

Karl Rose ist neuer Aufsichtsratschef der Energie Steiermark. Der Energieexperte im Interview über steirische Ausbaupläne, die Energiekrise und ein mögliches Blackout. mehr

Arbeit am Bau; Mauer wird errichtet.

Krise lässt den Pfusch wieder blühen

2022 wurden in Österreich 28,72 Milliarden Euro „schwarz“ erwirtschaftet – 900 Millionen Euro mehr als zuletzt. Der Erhebungsdienst prüft Verdachtsfälle. mehr