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Konjunktur-Hochphase hält weiter an

Top-Zeugnis für die weiß-grüne Wirtschaft: Aktuelle Konjunkturumfrage weist (fast) alle Trendpfeile nach oben aus. WKO sieht Zeit reif für weitere Reformen.

Die stabile Hochphase hält an, die Wirtschaftslage bleibt exzellent: 61,7 Prozent verzeichneten zuletzt eine Verbesserung der Geschäftslage.
© IV Mathias-Kniepeiss Die stabile Hochphase hält an, die Wirtschaftslage bleibt exzellent: 61,7 Prozent verzeichneten zuletzt eine Verbesserung der Geschäftslage.
Die steirische Konjunkturlok fährt mit Volldampf – so lässt sich das aktuelle Wirtschaftsbarometer, die große Konjunkturumfrage der WKO Steiermark, kurz und bündig zusammenfassen. 734 Unternehmerinnen und Unternehmer haben daran teilgenommen, damit spiegelt die Umfrage sämtliche Branchen und Regionen wider und auch ein bundesweiter Vergleich ist möglich.
Nun aber zur entscheidenden Frage: Wie gut geht’s der steirischen Wirtschaft wirklich? Und mit welchen Erwartungen blicken die Unternehmer ins zweite Halbjahr 2018? Die Antwort darauf fällt erfreulicherweise äußerst positiv aus: Ob Umsatz, Auftragslage, Preisniveau, Investitionen oder Beschäftigung – sämtliche Konjunkturdaten befinden sich deutlich im Plus.
Im Detail melden 61,7 Prozent der Befragten eine Besserung der wirtschaftlichen Gesamtlage, eine Verschlechterung dagegen nur 8,9 Prozent. Unterm Strich ergibt das ein Positivsaldo von sage und schreibe +52,7 Prozentpunkten. „Damit hat sich der erfreuliche Trend der letzten Herbstumfrage deutlich bestätigt“, betont WKO-Steiermark-Präsident Josef Herk. Eine Positivstimmung, wie man sie viele Jahre lang schmerzlich vermisst habe.
Denn beim Gesamtumsatz liegt der Umfrage-Saldowert, also wenn man die Pessimisten von den Optimisten abzieht, bei +57,6 Prozentpunkten. Und auch bei Auftragslage (+52,2), Preisniveau (+38,5) sowie Investitionen (+37,9) und Beschäftigung (+41,3) liegen die Werte klar im Plus. „Und das nicht nur aktuell, sondern auch was die Aussichten für die kommenden Monate betrifft“, ergänzt WKO-Steiermark-Direktor Karl Heinz Dernoscheg.
Oberstes Ziel müsse es nun sein, dem wirtschaftlichen Auf-schwung ein nachhaltiges Wachstum folgen zu lassen. „Mutige Schritte, wie sie die Bundesregierung mit der Arbeitszeitflexibilisierung oder der Beschleunigung von UVP-Verfahren setzt, gehören fortgesetzt und um weitere Reformen ergänzt“, mahnt Herk, der hier – wie schon beim Wirtschaftsparlament – von den Gewerkschaften „mehr staatspolitische Verantwortung in wichtigen Zukunftsfragen“ einfordert. Folgende Punkte wären dabei aus Sicht des Kammerpräsidenten besonders wichtig:
Mehr Fachkräfte: „Das ist der Flaschenhals unseres wirtschaftlichen Aufschwungs“, so Herk. Darum mache man sich u.a. für eine Weiterentwicklung der Rot-Weiß-Rot-Karte sowie für eine Aufhebung der restriktiven Arbeitsmarkt-Übergangsregelungen für Kroatien stark.
Mehr Impulse für Investitionen und Innovation: „Wir fordern die Einführung eines Investitionsfreibetrags und die Senkung der Körperschaftssteuer auf 20 Prozent“, erklärt Herk.

Stärkung des Standorts durch Entbürokratisierung. Herk: „Wir müssen zurück zu einer Politik des Hausverstands.“ Darum habe man mit der WKÖ z.B. 200 Reformvorschläge gegen „Gold Plating“, also die Übererfüllung von EU-Vorgaben, gemacht.

Karl-Heinz Dernoscheg und Josef Herk (v.l.)
© Foto Fischer Karl-Heinz Dernoscheg und Josef Herk (v.l.)


„In der steirischen Wirtschaft herrscht Optimismus, die Konjunktur-Hochphase setzt sich fort.Oberstes Ziel muss es nun sein, diesem Aufschwung ein nachhaltiges Wachstum folgen zu lassen.“


Wirtschaftsbarometer:
Bei der halbjährlichen Konjunkturumfrage der WKO werden Unternehmen aller Sparten und Größenklassen befragt – zur Einschätzung der bisherigen Entwicklung, zu den künftigen Erwartungen und dem allgemeinen Wirtschaftsklima. Alle Ergebnisse gibt es hier: http://bit.ly/2IRpZEd

Von Mario Lugger

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