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Knapp verzeichnet Rekordwachstum

Erstmals hat der Logistikexperte Knapp die Milliardengrenze beim Auftrageingang geknackt. Nach den starken Zuwächsen im Vorjahr wird jetzt kräftig investiert.

Logistik von Knapp
© Knapp Hochkomplexe Logistikanlagen werden bei Knapp entwickelt und umgesetzt.

Es sind beeindruckende Zahlen, die die Vorstände des Logistikexperten Knapp auf den Tisch legen: Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat das Unternehmen eine noch nie dagewesene Performance hingelegt, der Nettoumsatz stieg um 34,5 Prozent auf 954 Millionen Euro. „Mit einem Auftragseingang von 1,25 Milliarden Euro haben wir erstmals in der Unternehmengeschichte die Milliardengrenze geknackt“, so Finanzvorstand Christian Grabner. Der Gewinnzuwachs kletterte um 44,2 Prozent nach oben, das Ebit beträgt satte 65,2 Millionen Euro.

"Wachstumsschmerzen"

Dass es freilich nicht in diesem Tempo weitergehen kann, liegt für das Vorstandstrio auf der Hand: „Das heurige Wachstum ist langfristig so nicht haltbar“, resümiert CEO Gerald Hofer. Das Wachstum solle sich auf längere Sicht bei zehn Prozent einpendeln. Die steile Kurve nach oben habe im Vorjahr zu „Wachstumsschmerzen“ geführt, setzt er nach: Stammkunden hätten ihre Expansionen in der Hochkonjunktur schneller vorangetrieben, „wir können ihnen nichts vorschreiben.“ Dämpfend fürs Geschäft hätten indes die Zollstreitigkeiten und die nochmalige Verschiebung des Brexit gewirkt, setzt Hofer nach.
Dem Wachstum entsprechend, wurde bereits im Vorjahr viel Geld in die Hand genommen: 43 Millionen Euro waren es im Bereich Gebäude und Infrastruktur, 49 Millionen für Forschung & Entwicklung – das entspricht einem Plus von 25 Prozent.

Starke Zuwächse, hohe Investitionen

Nach den starken Zuwächsen will man bei Knapp jetzt weiter kräftig investieren – etwa in den Ausbau der internationalen Standorte. „Im letzten Jahr haben wir unsere Standorte in Leoben und Dobl ausgebaut und unsere Kapazitäten in Polen, Slowenien und Kroatien erweitert“, berichtet COO Franz Mathi: „Künftige Investionen gehen in den Ausbau unsere Niederlassungen sowohl in Österreich als auch weltweit.“

Auch die Mitarbeiterzahl ist mit einem Plus von 700 Beschäftigten kräftig gestiegen: Weltweit sind mittlerweile bereits 4500 Mitarbeiter für die Firmengruppe tätig.

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