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Knapp glänzt mit Top-Bilanz

Der Logistiker vermeldet das beste Jahr der Firmengeschichte: Gewinnzuwachs und Auftragsvolumen wuchsen je um 30 Prozent.

Kommissionier-lösungen aus dem Hause Knapp
© Bernd Niederwieser Kommissionier-lösungen aus dem Hause Knapp

Äußerst gute Nachrichten gibt es aus dem Hause Knapp: Der Big Player unter den Logistiklösungsanbietern kann auf das beste Wirtschaftsjahr in der über 65-jährigen Unternehmensgeschichte zurückblicken. Im Geschäftsjahr 2017/18 kletterte der Nettoumsatz um 12,3 Prozent auf 710 Millionen Euro, in der Unternehmensgruppe wurde ein Gewinnzuwachs von knapp 30 Prozent auf 45,2 Millionen verzeichnet. Ebenso hoch fiel die Steigerung beim Auftragsvolumen aus, das auf 926 Millionen Euro kletterte.
Für das Vorstandstrio sind die beeindruckenden Unternehmenskennzahlen der Beweis, dass man auf dem richtigen Weg ist – und gleichzeitig die Basis für große Vorhaben: „Die Zahlen ermöglichen es, unsere Kapazitäten weiter auszubauen, in F&E zu investieren, neue Mitarbeiter aufzubauen und bestehenden Weiterbildungen zu ermöglichen“, sagte Finanzvorstand Christian Grabner. Konkret wird Knapp rund 55 Millionen Euro in Standortausbauten und IT-Infrastruktur investieren. „Neben dem Bau eines Innovationszentrums und rund 500 Büroarbeitsplätzen am Unternehmenssitz in Hart bei Graz werden auch die Standorte in Dobl und Leoben weiter ausgebaut. Das internationale Wachstum wird u.a. durch ein neues US-Headquarter in Atlanta und Investitionen in Großbritannien wie auch in Deutschland oder Südamerika abgesichert“, so Vorstand Franz Mathi. Die breite internationale Aufstellung, ergänzte CEO Gerald Hofer, mache das Unternehmen krisensicher. Auf die Frage, ob es im internationalen Geschäft Auswirkungen durch Strafzölle gebe, reagierte Hofer ausweichend: „Auf uns lastet immer die Ungewissheit, was als Nächstes kommt.“
Auf eine Zukunftsinvestition lässt indes die Aufstockung der F&E-Mittel schließen: Das entsprechende Budget soll auf 40 Millionen Euro aufgefettet werden.
Auch die neue Eigentümerstruktur – die Bartenstein-Gruppe ist ja kürzlich eingestiegen – sieht das Vorstandstrio positiv, sie garantiere die „langfristige Absicherung durch zwei Familien“ (Hofer). Sorgenfalten bereitet den Managern aber das Dauerthema Fachkräftemangel: „Wir geben mittlerweile mehr für Employer Branding aus als für Produktmarketing“, gesteht Hofer ein. Bei der Suche nach geeigneten Kräften – das Unternehmen wächst jährlich um 300 Mitarbeiter – beschreitet man oft unorthodoxe Wege: „Wir wachsen antizyklisch, in der Hochkonjunktur können nicht alle Stellen besetzt werden“, so Hofer.
Die Kritik an der Arbeitszeitflexibilisierung können die Manager nicht verstehen. „Die Flexibilität tut doch beiden Seiten gut“, sagte Grabner. Vor allem für Monteure sei diese Möglichkeit interessant.

Weitere Infos zum Unternehmen: www.knapp.com

Von Karin Sattler

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