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Klima und Schnee bleiben Thema bei den Steirischen Seilbahnern

Aktuelles Liftlerseminar der Fachgruppe Seilbahnen steht voll und ganz im Zeichen der Sicherung der Betriebsgrundlage.

Denn ohne Schnee kein Wintersport, wie wir ihn kennen. Immer stärker in den Fokus rückt dabei der Klimawandel. Obmann Arthur Moser: „Dass auch wir Seilbahner uns diesem Phänomen zu stellen haben, ist ein Faktum. Auch wenn wir beileibe nicht zu den Hauptverursachern gehören, so werden wir in den nächsten Jahrzehnten zu einer der hauptbetroffenen Gruppen gehören!“ Dem stellt sich die Branche mit umfangreichen Maßnahmen. Aus diesem Grund tagen beim heutigen Liftlerseminar im St. Veiter Schlössl auch Experten mit, weiters sind Wirtschaftslandesrat Christian Buchmann und WKO Steiermark Präsident Josef Herk unter den Gästen. 

„Viele Skigebiete haben mit leistungsfähigen und modernen Schneeanlagen ihre Hausaufgaben gemacht, auch die Energieeffizienz und Ressourcenschonung steigert sich kontinuierlich. Wir sind uns somit unserer Verantwortung in großen Teilen bewusst und setzen entsprechende Maßnahmen“, so der steirische Seilbahnen-Obmann Arthur Moser. Er bewertet die aktuelle Situation positiv: „Schnee ist unsere Betriebsgrundlage, die Klimathematik ein dauerhafter Begleiter und eine zu meisternde Herausforderung. Heuer freut uns alle ein fabelhafter Winterstart! Die kalten Temperaturen waren im Vergleich zu den letzten zwei Saisonen eine wahre Wohltat, die nahezu vergessen lässt, dass uns die weihnachtliche Feiertags- und Ferienkonstellation heuer nicht besonders geholfen hat!“

 

Schließlich war der abgelaufene Jänner der kälteste seit 30 Jahren. Moser: „Man kann heuer getrost sagen: Auf mehrere besonders herausfordernde und schwierige Wintersaisonen folgt ein Traumwinter mit kalten Temperaturen zu Saisonstart und ausreichend Naturschnee samt einer perfekten Wetterlage. Bergbahnen und Skilifte sind und bleiben also die Basis einer funktionierenden regional verankerten Tourismus-Wirtschaft. Es sind Winter wie Sommer die Bergbahnen, die eine leistungsfähige Tourismuswirtschaft in vielen Regionen erst ermöglichen. Wir sind uns dabei auch unserer Verantwortung anderen Wirtschaftssektoren und der Allgemeinheit gegenüber durchaus bewusst und nehmen diese wahr. Ich darf nur daran erinnern, dass es die Seilbahnwirtschaft in ganz Österreich war, die in den Krisenjahren Garant für stabile Investitionssummen war“, fasst der Fachgruppenobmann die Herausforderungen der Branche zusammen. Dazu Christian Buchmann, Landesrat für Wirtschaft, Tourismus, Europa und Kultur: „Der heurige Winter präsentiert sich bislang von seiner besten Seite. Von der Schneelage profitieren alle Skigebiete in der Steiermark. Die Vielfalt des steirischen Wintersportangebotes ist ein wesentlicher Grund für die steigenden Gäste- und Nächtigungszahlen in den vergangenen Jahren. Ich werde die Ski- und Langlaufgebiete auch in den kommenden Jahren dabei unterstützen, zu investieren und die Qualität des Angebotes weiter auszubauen, weil dadurch Arbeitsplätze in den Regionen gesichert werden und wir den Ski-Nachwuchs fördern können.“

 

Gast-Vortragender beim Liftlertreff war Franz Prettenthaler, Direktor von LIFE – Zentrum für Klima, Energie, Gesellschaft der JOANNEUM RESEARCH ForschungsgesellschftmbH. Er ging ebenfalls auf die Klimathematik und die Auswirkungen auf die  heimischen Skigebiete ein: „Klimamodelle lassen erwarten, dass die milden Winter auch in den nächsten Jahren und Jahrzehnten häufiger und die wenigen kalten Winter wie heuer noch seltener werden. Im Rahmen der natürlichen Schwankungen können aber weiterhin gelegentlich auch sehr kalte Winter dabei sein. Dem Klimawandel zum Trotz ist es den österreichischen Seilbahnbetrieben gelungen, seit dem Jahr 2000 die Anzahl der jährlichen Schifahrtage um rund vier Millionen zu steigern, die Winternächtigungen sind im selben Zeitraum um rund zehn Millionen gestiegen. Daraus lässt sich bereits die weiterhin steigende Bedeutung des Schifahrens für die regionale Wertschöpfung in den ländlichen Regionen abschätzen.“ Der Experte konnte auch mit einer guten Nachricht für die Seilbahner aufwarten: Künstliche Beschneiung hat bei Verwendung von Ökostrom einen abkühlenden und damit positiven Klimaeffekt: Während braune Oberflächen rund 80% der Sonneneinstrahlung absorbieren, reflektieren weiße Pistenoberflächen die Strahlung zu 70% zurück in den Weltraum und helfen damit die Klimaerwärmung zu bremsen.

 

Rückfragehinweis:

Mag. Mario Lugger
Referatsleiter Kommunikation
T 0316/601-652 
mario.lugger@wkstmk.at

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