th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Mit einem Klick zum freien Tisch

Wer in Corona-Zeiten ins Gasthaus oder Café will, braucht einen Sitzplatz. Diesen reserviert man einfach selbst – per Klick auf die Steirer-App „GastOn“.

Kunden mit Smartphone beim Scannen des QR-Codes.
© weboffice QR-Code vorm Lokal mit der App scannen: Freie Plätze werden sofort angezeigt und können per Fingertipp sofort „eingebucht“ werden.

Egal ob schnelles Mittagessen oder Feierabendbier mit Freunden: Wer ins Lokal will, braucht einen zugewiesenen Sitzplatz. Das ist ein Teil jener Corona-Auflagen, die Gastronomiebetriebe jetzt einzuhalten haben. „Was in der Theorie vielleicht einfach klingt, ist aber eine enorme Herausfordung“, weiß Martin Galler, CEO der Leibnitzer Softwareschmiede Weboffice.

Denn in der Praxis ergäben sich mit den erforderlichen Platzzuweisungen sowie der dafür im Voraus empfohlenen Reservierung massive Zusatzaufgaben für den Wirt: „Die allerwenigsten werden nach dem langen Shutdown mit voller Mannschaft wieder starten können – auch nicht, weil man ja nur einen Teil seines Betriebes zur Bewirtung nutzen kann. Wie soll da der Wirt noch einen Mitarbeiter permanent vor die Tür abstellen können, der potentiellen Gästen die Auskunft erteilt, ob drinnen überhaupt Platz für sie ist?“ Und immer rein- und rauslaufen könne dieser Mitarbeiter auch nicht, die Tür sollte ja besetzt bleiben, damit die Kunden nicht selbst die Initiative ergreifen und ins Lokal gehen, gibt Galler zu bedenken: „Und gerade wenn viel los ist, ist ein ständig klingelndes Telefon mit Gästeanfragen ebenso eine Frage der Ressourcen.“ 


Buchen, bestellen und bezahlen mit einem Klick


Gemeinsam mit der ebenfalls in Leibnitz ansässigen „HAPE Mountain Software“ von Julian Heritsch habe sein Team deshalb eine App entwickelt, die ein vollständiges Reservierungssystem abbilde und für das der Wirt nicht mehr brauche, als ein Tablet. Und jeder, der sich die kostenlose App aufs Smartphone lädt, hat sozusagen den „Oberkellner“  am Bildschirm: Er sieht in Echtzeit, wo ein Tisch frei ist und kann die Buchung gleich selbst mit einem Klick vornehmen.

Aber auch die Laufkundschaft, die nicht zuvor online reserviert hat und spontan ins Lokal will, wird hier digital auf einfachste Weise bedient, so Galler. „Vor dem Lokal wird ein QR-Code platziert. Diesen scannt der Gast und die App zeigt sofort an, welcher Tisch frei ist und wie er den direkten Weg zu diesem Tisch findet. An seinem Platz angekommen, scannt der Gast einen weiteren QR-Code und markiert den Tisch im System damit als ,besetzt‘.“ Auch werde dem Gast danach die tagesaktuelle Karte am Smartphone angezeigt und damit das Berühren von „gemeinsam genutzten Utensilien“ vermieden. 

Und „GastOn“ könne – sofern der Wirt das wolle – ab dem nächsten Update noch mehr, verrät Galler: „Da kann der Gast dann auch gleich in der App seine Bestellung abgeben und direkt via Online-Payment bezahlen.“ Infos: www.gaston.at


Quergefragt

Der Vorteil für den Wirt?
Bessere Planbarkeit und automatische Tisch-Dokumentation.  
Warum die App?
Digitale Hilfen werden längst in allen Lebenslagen via Smartphone genutzt – aber bislang noch nicht in der Gastronomie.
Was ist mit den Daten?
Für die Tischzuweisung an der Lokaltür braucht es keine Daten, hier reicht der QR-Scan.

Das könnte Sie auch interessieren

Martina Palz im Modegeschäft.

"Die Mitarbeiterinnen freuen sich auf die Kunden im Geschäft"

Unter dem Namen „Dolce Moda“ führt Martina Palz sechs Mode-Stores – ganz bewusst in den regionalen Bezirksstätten und Marktgemeinden. „Jeder Ortskern lebt von den Unternehmen. Wenn der Handel und die Gastwirtschaft hier aussterben, stirbt auch der Ort.“ Deshalb setzt sie gerade jetzt nach dem Corona-Shutdown auf die treue Kundschaft. mehr

Inmitten der Corona-Krise setzten steirische Leitbetriebe – unter strengen Schutz- und Hygienemaßnahmen – ihre Produktion und Fertigung fort.

Steirische Betriebe setzen Produktion fort

Inmitten der Corona-Krise setzen steirische Leitbetriebe – unter strengen Schutz- und Hygienemaßnahmen – ihre Produktion und Fertigung fort. Der Tenor: Nur so könne die wirtschaftliche und technologische Lebensgrundlage der Steirer weiterhin gewährleistet werden. mehr