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Keiner presst Eisen so stark wie "unser" Arnold

ATM macht aus großen Metallmengen kleine „Pakete“. Drei der weltgrößten Brikettierpressen lieferte man kürzlich in die USA.

Fünf Tonnen Stahl pro Stunde presst die ArnoBrik22 zu zylinderförmigen Briketts.
© Arno Brik Fünf Tonnen Stahl pro Stunde presst die ArnoBrik22 zu zylinderförmigen Briketts.

Eines ist gewiss: Im Steirerland gehören die Worte „extreme Stärke“, „Eisenpressen“ und „Arnold“ unweigerlich zusammen. Und das seit mehr als 80 Jahren. Richtig gehört. Denn schon lange vor der berühmten – und zufällig gleichnamigen – „steirischen Eiche“ setzte man in der Obersteiermark bereits auf echt starke Maschinen, die große Metallmengen zu wesentlich kleineren formen.

Aber nicht nur den Namen und die Stärke, auch die weltweite Bekanntheit teilen sich die beiden weiß-grünen „Arnolds“: So zählt das Fohnsdorfer Unternehmen „ATM – Arnold Technologie für Metallrecycling“ als Ansprechpartner in Automotive-, Recycling- und Prozessindustrie-Kreisen zu den „Top-drei-Playern“ am Markt. Erst kürzlich lieferte das ursprünglich 1926 gegründete Unternehmen gleich drei (!) der weltweit größten Brikettierpressen an die Aluminiumindustrie in den USA.

Investition in Know-how

Jede dieser drei Anlagen presst pro Stunde fünf Tonnen Altmetallspäne zu Zylindern mit etwa 20 Zentimetern Durchmesser – und das sieben Tage die Woche. „Das schafft sonst keine andere Maschine am Markt“, betont Geschäftsführer und Miteigentümer Alexander Kügele die ordentliche Portion Steirer-Know-how, die in den Maschinen steckt. Und dieses Wissen kommt nicht von ungefähr, schließlich liegen die Anfänge des Betriebs im Bau von hydraulischen Schrottpressen – mittlerweile entwickelt, fertigt und serviciert das 60 Mitarbeiter starke Unternehmen Hightech-Anlagen für die effiziente und nachhaltige Aufbereitung von Metallrohstoffen aller Art.

Ständige Investitionen, nicht nur in den Standort selbst, sondern vornehmlich in Forschung und Entwicklung sowie zuletzt in den Schwerpunkt Digitalisierung, sichern dem Traditionsbetrieb seinen Platz an der Spitze, erklärt Kügele: „Es reicht heute nicht, eine Presse nur bauen zu können, es braucht umfassende Engineeringkompetenzen, um den Kunden für ihre jeweiligen Anforderungen eben jene Anlage zu konzipieren, die sie dann in ihre Prozesskreisläufe integrieren.“

Dass dies der einzig richtige Weg sei, das bestätigten die gut gefüllten Auftragsbücher, unterstreicht Kügele: „Alleine in diesem Jahr rechnen wir mit einem Wachstum von 20 Prozent.“

Weitere Infos: www.atm-recyclingsystems.com

Von Veronika Pranger

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