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Kein Pflegenotstand in der Steiermark

Der Bericht der Volksanwaltschaft über angeblich in ganz Österreich bestehende Mängel im Bereich der Pflegeheime wird von Martin Hoff, Obmann der Fachgruppe Gesundheitsbetriebe, als für die steirische Situation keineswegs zutreffend mit allem Nachdruck zurückgewiesen

„Es können nicht eine ganze Branche und alle dort tätigen Personen anhand von einigen wenigen Einzelfällen - einige davon haben sich nachweislich in Einrichtungen, die nicht als Pflegeheim genehmigt sind, zugetragen – angegriffen werden. Damit wird auch der Ruf der Institution der Volksanwaltschaft beschädigt“, so Obmann Martin Hoff. Ebenso ist die Methodik der zur Überprüfung ausgesandten Kommissionen zu hinterfragen, wenn sogar die hundertprozentige Einhaltung aller gesetzlichen Vorschriften und aller vertraglichen Verpflichtungen nicht ausreicht, sondern einem Pflegeheim ein Mangel nur deshalb attestiert wird, weil die anzuwendende landesgesetzliche Vorgabe in den Augen der Kommission nicht ausreicht.

Dass in weiterer Folge angebliche oder tatsächlich aufgetretene Mängel in einem Pflegeheim in den mündlichen Statements von Volksanwalt Kräuter und einer Kommissionsleiterin ohne nachvollziehbare Beweise vorrangig dem privaten Betreiber-sektor zugeordnet werden, beweist eine offenbar bestehende Voreingenommenheit gegenüber einer großen Zahl von langjährig tätigen, verlässlichen Betreibern von stationären Pflegeeinrichtungen in allen Bundesländern.

Die in den Augen der Volksanwaltschaft bestehenden Mängel in der Pflegeversorgung sind - wenn überhaupt - nur in enger Abstimmung zwischen Bund und Ländern zu lösen. Dass dabei auch die Verfügbarkeit entsprechend qualifizierter Fachkräfte und die Finanzierbarkeit des Gesamtsystems eine nicht unwesentliche Rolle spielen werden, wird auch die Volksanwaltschaft akzeptieren müssen.


Rückfragehinweis:

Dr. Martin Hoff
Obmann der Fachgruppe Gesundheitsbetriebe in der WKO Steiermark
T 0676/61 79 203
E martin.hoff@hoff.at

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