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Kaltes Wetter lockt die Massen in die Thermen

Mit dem Herbst starten die Thermen in die Hochsaison: Hunderttausende tummeln sich in den warmen Becken und sorgen so für Millionenumsätze.

Die steirischen Thermen starten mit dem Herbst in die Hochsaison.
© Steiermark Tourismus - ikarus Die steirischen Thermen starten mit dem Herbst in die Hochsaison.
Wenn’s Wetter jetzt langsam „grauslich“ wird, dann reiben sich die steirischen Thermenbetreiber die Hände. Denn wo sonst, wenn nicht in wohlig warmem Wasser lässt es sich der nassen Kälte am besten entfliehen und höchst trefflich entspannen? Ein Rundruf unter den heimischen Thermenchefs zeigt, dass mit dem heißen Wasser auch heiße Umsätze gemacht werden  – und das heuer deutlich früher als sonst.

„Die Hochsaison in unseren Betrieben hat aufgrund des schlechten Wetters bereits im September begonnen. Mit 125.479 Tagesgästen verbuchten wir ein Plus von knapp elf Prozent (!) im Vergleich zum Vorjahr“, freut sich Thermenland-Obmann Gernot Deutsch über einen fulminanten Start. Und auch wenn sich der Oktober dann wieder „golden“ präsentierte, tat das dem Besucheransturm keinen Abbruch, wie Melanie Franke vom Rogner Bad Blumau bestätigt: „Generell aber hat sich die Therme längst zu einer Ganzjahresdestination entwickelt. Wir zählen im August bereits ähnlich hohe Besucherzahlen wie im November oder Dezember.“ Von sehr fleißigen Saunierern und zahlreichen Wellness-Gästen berichten auch Nova-Therme-Köflach-Geschäftsführer Günter Riedenbauer und Aqualux-Fohnsdorf-Chef Hans Christian Schautzer – und widerlegen gleichzeitig die landläufige Meinung, die bald startende Skisaison würde dem Geschäft dann merklich entgegenwirken. Ganz im Gegenteil: „Sicher lockt ein sonniger Skitag die Menschen in Scharen auf die Pisten, aber spätestens ab 17 Uhr kommen sie dann zum Entspannen in die Thermen“ (s. auch Statements).

Events als Umsatzturbo

Eine solch gelungene Kombination von regionalen touristischen Angeboten mit heißer Wasser-Wellness sei aber auch im „südlicheren“ Thermenland ein echter Umsatzbringer, unterstreicht Deutsch. Eine aktuelle Studie zeigt, wie sehr sich das „vernetzte“ Geschäft über den Beckenrand hinausentwickelt hat. Zahlreiche Sport-, Kultur- und Kulinarik-Events kurbeln die Besucherzahlen im Südosten kräftig an, mit 1.865.763 Gesamtnächtigungen beträgt das Plus im Vorjahr knapp fünf Prozent – Tendenz deutlich steigend. Und eben dieser starke Veranstaltungstourismus erweist sich als echter Wirtschaftsturbo im Thermenland. „Elf Events wurden hier untersucht, die Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen beziffern die Autoren mit rund 5,6 Millionen Euro pro Jahr, wovon 4,3 Millionen direkt auf die Steiermark entfallen“, präsentiert Deutsch starke Zahlen. 3,8 Millionen Euro an zusätzlicher Wertschöpfung werden mit Weinfesten, Kirtagen und sportlichem Spaß ins Thermenland gespült, ganz besonders profitieren dabei die regionalen Produzenten:  Der berechnete zusätzliche Produktionsanstoß für steirische Produkte und Dienstleistungen beträgt 6,7 Millionen Euro.
Diese steigenden Gästezahlen  in der Region direkt auf die Thermenbesuche umlegen zu können, wäre zwar sehr schön, so Deutsch, aber eine solche Rechnung funktioniere natürlich nicht. Seit Jahren freut man sich über rund 1,5 Millionen Tagesgäste in den heißen Bädern, erklärt er: „Ein sehr hohes Niveau, das es zu halten gilt.“

Das sagen die Direktoren:

Hans Christian Schautzer, Aqualux Therme Fohnsdorf: „Im September hatten wir ein Plus von 15 Prozent. Insgesamt zählen wir 140.000 Besucher pro Jahr. Der Red-Bull-Ring sorgt ganzjährig für eine sehr gute Auslastung.“

Melanie Franke, Rogner Bad Blumau: „Zu unseren 190.000 Nächtigungsgästen kommen 90.000 reine Thermen-Tageseintritte im Jahr. Eine echte Saison im Winter gibt es für uns nicht mehr, wir sind eine Ganzjahresdestination.“

Günter Riedenbauer, Hotel & Therme Nova, Köflach: „Mit 62.000 Nächtigungen und 170.000 Tagesgästen sind wir das ganze Jahr gut ausgelastet. Bei den Tageseintritten macht sich das Wetter bemerkbar, bei Wellness und Kuren nicht.“

Von Veronika Pranger

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