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Kalt-warm für die Versicherungsbranche

Versicherungswirtschaft zieht nach 2019 Bilanz: Bei Kranken- und Schaden-Unfallversicherungen gab es ein Plus, bei Lebensversicherungen ein Minus.

Gutachter bei Schadensaufnahme
© Wodicka-Fotolia Um Leistungen aus der Kfz-Haftpflichtversicherung bemessen zu können, inspizieren Sachverständige die Schäden.

Eine durchwachsene Bilanz zieht die rot-weiß-rote Versicherungswirtschaft nach dem abgelaufenen Geschäftsjahr 2019: Während in der Krankenversicherung und im Bereich der Schaden-Unfallversicherung ein Wachstum verzeichnet wurde , gab es in der Sparte Lebensversicherung einen markanten Rückgang der Prämienentwicklung. Das belegen die vorläufigen Zahlen aus dem Vorjahr, die der Österreichische Versicherungsverband (VVO) kürzlich präsentiert hat.

Unterm Strich zeigt sich aber ein positiver Trend bei der Entwicklung der Gesamtprämien, zog VVO-Generalsekretär Louis Norman-Audenhove Bilanz: „Insgesamt verzeichnete die österreichische Versicherungswirtschaft im vergangenen Jahr ein Wachstum bei den Prämien um 2,1 Prozent auf 17,7 Milliarden Euro.“ Mehr als 50 Millionen Verträge haben Herr und Frau Österreicher bei heimischen Versicherungen abgeschlossen – und haben vielfältige Leistungen daraus bezogen. „Insgesamt wurden im Vorjahr 14,9 Milliarden Euro an Leistungen ausbezahlt – sei es aus Lebensversicherungen, aus einer privaten Krankenversicherung oder als Wiedergutmachung für entstandene Schäden“, bilanzierte Kurt Svoboda, Präsident des Versicherungsverbandes.

Abgesehen davon seien die rot-weiß-roten Versicherungen auch ein wesentlicher Faktor des österreichischen Wirtschaftssystems, betonten Svoboda und Norman-Audenhove. So sind die heimischen Assekuranzen Arbeitgeber für rund 60.000 Mitarbeiter. Darüber hinaus wirken sie sich stabilisierend auf die Finanzmärkte aus, da sie Vermögenswerte von über 110 Milliarden Euro in Staatsanleihen, Immobilien, Beteiligungen oder Aktien investiert haben.

Prämienplus in der Krankenversicherung

Für das Vorjahr weist die private Krankenversicherung ein Plus von 3,8 Prozent mit einem Gesamtprämienvolumen von 2,3 Milliarden Euro auf. Auch die Leistungen aus dieser Versicherungssparte nahmen um 4,6 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro zu. Erste Prognosen gehen für 2020 von einem Prämienwachstum im Ausmaß von 3,5 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro aus. 

Schaden-Unfall mit kräftigem Zuwachs

Im Bereich der Schaden-Unfallversicherung wurde im Vorjahr ein Plus von 4,2 Prozent verzeichnet, das Prämienvolumen kletterte auf 9,9 Milliarden Euro. Dem stehen Leistungen von 6,1 Milliarden Euro gegenüber, was einem Zuwachs von 3,7 Prozent entspricht. Für 2020 wird ein Prämienwachstum von 3,5 Prozent auf rund 10,2 Milliarden Euro prognostiziert. 

Rückgänge bei der Lebensversicherung

Mit minus 2,2 Prozent beträgt das Prämienvolumen der Lebensversicherung 2019 rund 5,5 Milliarden Euro. Insgesamt wurden 7,3 Milliarden Euro an die Kunden der Lebensversicherung ausgezahlt – ein Plus von 9,9 Prozent. 2020 dürften die Einnahmen mit einem Minus von 1,6 Prozent weiter rückläufig sein, sie sollen sich nach ersten Prognosen auf 5,4 Milliarden Euro belaufen. 

Prognose für laufendes Versicherungsjahr

Nach vorsichtigen ersten Prognosen wird das Gesamtprämienaufkommen im Versicherungsjahr 2020 weiter steigen. VVO-Präsident Kurt Svoboda geht davon aus, dass der Zuwachs etwa 1,9 Prozent betragen wird. Damit würde das Gesamtprämienaufkommen in der rot-weiß-roten Versicherungswirtschaft auf rund 18 Milliarden steigen. 


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