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Jugend ist Flexibilität wichtiger als Geld

Wertewandel in der Arbeitswelt: Die Motivation der „Generation Y“ differiert deutlich von jener älterer Mitarbeiter.

Die Vortragenden bei der Veranstaltung
© Foto Fischer Spannende Podiumsdiskussion zum Thema "Generation Y" mit Markus Hengstschläger, Marigona Rexhai, Angelika Kresch und Markus Tomaschitz (v.l.)

Der demografische Wandel bedingt auch einen kulturellen – und dieser findet stärker denn je in den heimischen Produktionsstätten statt. Zu diesem Ergebnis kommt die brandaktuelle Studie des IWS, zu der 119 Industrieunternehmen befragt wurden. Fazit: Die Mitarbeiter der sogenannten „Generation Y“ haben sehr konträre Vorstellungen zum Spannungsfeld Arbeit und Freizeit bzw. zeigen wesentlich mehr Flexibilität – örtlich wie auch zeitlich –, als das ältere Mitarbeiter tun.
So gaben die befragten Arbeitgeber etwa zur Arbeitszeit an, dass den Jungen im Betrieb die Bereiche Freizeit (80 Prozent) und flexible Arbeitszeitgestaltung (64 Prozent) sehr wichtig seien, wohingegen das Thema bezahlte Überstunden weniger ins Gewicht falle. Und generell hat das Thema Geld an Motivationskraft eingebüßt: Nur wenn man die Felder „sehr wichtig“ und „wichtig“ zusammenzählt, schafft es die „Bezahlung“ noch an die erste Stelle bei den beruflichen Perspektiven der jungen Generation, denkbar knapp vor dem Faktor „Weiterbildungsangebot“.
Spannende Ergebnisse also, die Spartenobmann Angelika Kresch unter dem Titel „Generation Y – Mitarbeiter der Zukunft“ mit Bestsellerautor Markus Hengstschläger und Markus Tomaschitz (AVL List) diesen Mittwoch im Europasaal der WKO diskutierte. „Mit dem nun stattfindenden Generationswechsel kommen neue Herausforderungen auf unsere Betriebe zu“, erklärt Kresch, und auch, dass viele Betriebe bereits Veränderungen vorgenommen haben, um diesen neuen Ansprüchen gerecht zu werden, etwa durch projektbasierte Arbeitsmodelle. „Umso wichtiger ist es, dass man auch die rechtlichen Rahmenbedingungen diesen Anforderungen anpasst“, so Kresch.

Details zur Studie:

EINSTELLUNG ZUR ARBEITSZEIT

  • Freizeit ist der „Generation Y“ scheinbar äußerst wichtig. Zumindest stufen das ihre Arbeitgeber so ein (80 Prozent sehr wichtig; 20 Prozent wichtig).
  • Ebenfalls als sehr wichtig oder zumindest wichtig bewertet werden mit 96 Prozent die flexible Arbeitszeitgestaltung und mit 76 Prozent die Zuverlässigkeit.

 

EINSTELLUNG ZUR ARBEITSWEISE

  • Teamwork steht hier an erster Stelle: 90 Prozent der befragten Industriebetriebe geben das für die „Generation Y“ als sehr wichtig oder wichtig an. Auf Platz zwei und drei folgen die jeweilige Arbeitsplatzausstattung (87 Prozent) sowie das standortunabhängige Arbeiten (82 Prozent).
  • Die Loyalität gegenüber dem Arbeitgeber wird vom Selbigen allerdings nicht sehr hoch eingeschätzt: Nur 8 Prozent geben an, dass dies der Generation Y sehr wichtig sei, 31 Prozent sagen es sei ihnen zumindest wichtig.

 

EINSTELLUNG ZU BERUFLICHEN PERSPEKTIVEN

  • Bezahlung landet nur knapp auf Platz eins (95 Prozent sehr wichtig bzw. wichtig), fast ebenso wichtig werden Weiterbildungsangebote eingestuft (89 Prozent). Etwas abgeschlagen dahinter finden sich Karriere und Arbeitsplatzsicherheit

CONCLUSIO

  • 51 Prozent der befragten steirischen Industriebetriebe haben bereits Veränderungen vorgenommen, um diesen Ansprüchen entgegenzukommen: etwa flexiblere Arbeitszeiten, neue projektbasierte Arbeitsmodelle, Maßnahmen im betrieblichen Gesundheits-management oder einen Ausbau des Aus- und Weiterbildungsangebots. 69 Prozent planen diesbezüglich in den nächsten drei Jahren weitere Veränderungen vorzunehmen.

Von Veronika Pranger


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