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Warum die Jugend im Handel "retro" ist

„So tickt die Jugend“: Wie man die junge digitale Generation erfolgreich als Händler abholt, weiß Bernhard Heinzlmaier.

Jugendliche sind eine wesentliche Käuferschicht. Wie man die junge Generation in Zeiten der Digitalisierung als Händler für sich gewinnt, das beleuchtet eine Veranstaltung des Handels am 16. Mai in Graz.
© Rawpixel Ltd. Jugendliche sind eine wesentliche Käuferschicht. Wie man die junge Generation in Zeiten der Digitalisierung als Händler für sich gewinnt, das beleuchtet eine Veranstaltung des Handels am 16. Mai in Graz.

Jugendliche stellen einen wesentlichen Teil der Konsumenten. Aber wie spricht man die junge digitale Käuferschicht als Händler am besten an? Antworten darauf hat Jugendkulturforscher Bernhard Heinzlmeier bei der Veranstaltung „So tickt die Jugend“ parat.

Der „Steirischen Wirtschaft“ hat er schon vorab einige wesentliche Punkte verraten, die es für Unternehmer zu beachten gilt: „Generell ist der jungen Generation eine gehörige Portion Zukunftsskepsis und Verunsicherung zu konstatieren“, so Heinzlmaier. Diese Entwicklung fuße auf den rasanten soziodemokraphischen Veränderungen in der Welt. „Das Leben wird zunehmend instabiler. Umso mehr suchen die Jungen Halt. Umfragen bestätigen eine deutlich stärkere Hinwendung zu sogenannten konservativen Werten – wie sicherer Job, stabile Familie/Partnerschaft –, als es noch vor zehn Jahren war.“ 

Soll heißen: Die Sehnsucht nach der „guten alten Zeit“ hat die Jugend erfasst. „Regrounding“ nennt das der Fachmann. Und das spiele dem heimischen Handel durchaus in die Hände. „Auch wenn junge Menschen digital unterwegs sind, setzen sie immer stärker auf Qualität. Sie wollen genau wissen, woher die Produkte kommen, und fordern beim Kauf ehrliche Referenzen ein“, so Heinzlmaier. „Jugendliche suchen in der sich so schnell wandelnden Welt glaubhafte Information. Der Händler übernimmt also eine Art Vater- oder Mutterfigur. Er ist Vertrauens- und Ansprechperson.“ 

Es brauche also eine kluge Kombination zwischen digitalem  Verkaufskanal und stationärem Geschäft, ist Heinzlmaier überzeugt.  „Und die Zeit der überkreativen Online-Spielereien ist vorbei. Hier gilt es, die Werte, die man ja im Geschäft direkt vertritt, auch online entsprechend zu kommunizieren.“


„So tickt die Jugend“ findet am 16. Mai in Graz statt. Teilnahme kostenlos, Anmeldungen und Infos: wko.at/stmk/handel


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