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Jubiläum für amerikanischen Traum „made in Austria“

Seit 40 Jahren dominiert McDonald’s die Fastfood Branche. Ein Lokalaugenschein zeigt, wie sich das Geschäft geändert hat.

Dietmar Kuhn und seine rechte Hand Lisa Theußl betreiben 13 Restaurants in der ganzen Steiermark.
© Foto Fischer Dietmar Kuhn und seine rechte Hand Lisa Theußl betreiben 13 Restaurants in der ganzen Steiermark.

Graz. Denkt man in Österreich an amerikanisches Fastfood, dann denkt man in erster Linie an Mc Donalds. Zu Recht, denn seit nunmehr 40 Jahren ist McDonald’s ein fixer Bestandteil der österreichischen Gastronomie. Grund genug, um dem ältesten „Mäci“ der Steiermark einen Besuch abzustatten. In der Steiermark ist der „Schachtelwirt“ – wie er im Volksmund genannt wird – nämlich seit 1981 vertreten und das erste Restaurant am Jako­miniplatz zählt noch heute zu den stärksten Standorten des Landes. Betreiber Dietmar Kuhn ist mit dem Geschäft am Jakominiplatz sehr zufrieden: „Natürlich ist es ein attraktiver Standort mit viel Frequenz. Man muss sich aber auf den Platz einlassen, das übersehen viele, und deshalb können sich hier nur wenige Gastronomiebetriebe langfristig halten.“

Der mit 750 Mitarbeitern wohl größte Wirt und Franchisenehmer des Landes betreibt 13 steirische Standorte und ist somit für jedes zweite weiß-grüne McDonald’s-Restaurant verantwortlich. Erreicht hat es der Ausnahmeunternehmer genau so, wie man es sich im amerikanischen Traum vorstellt: „Ich habe bei McDonald’s damit begonnen, Tische abzuservieren und konnte so das Fastfood-Geschäft also von Grund auf lernen“, betont Kuhn. Auch seine Operationsmanagerin Lisa Theußl hat ihren Aufstieg auf der Lehre „Systemgastronomie“ aufgebaut. 

Seit 1981 hat sich das Fastfood-Geschäft auf jeden Fall grundlegend verändert. Die umstrittenen Styropor-Verpackungen von damals gehören etwa längst der Vergangenheit an. „Die größten Veränderungen gab es 2008 mit der Einführung von McCafe und erst kürzlich mit dem individuellen Bestellsystem“, erzählt Kuhn. Seitdem seien seine Restaurants zu echten Treffpunkten geworden, die zum Verweilen einladen. 

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