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Zahl der Jobsuchenden nimmt im Steirerland wieder leicht zu

Im Oktober waren 31.377 Personen arbeitslos – ein Plus von 1,1 Prozent. Damit belegt die Steiermark bundesweit den letzten Platz.

Der Fachkräftemangel bleibt weiterhin bestimmendes Thema – gleichzeitig nimmt die Arbeitslosigkeit in der Steiermark zu.
© visoot-stock.adobe.com Der Fachkräftemangel bleibt weiterhin bestimmendes Thema – gleichzeitig nimmt die Arbeitslosigkeit in der Steiermark zu.

Seit drei Monaten nimmt die Arbeitslosigkeit in der Steiermark zu. „Auch das Minus im Zugang an offenen Stellen (-11,3 Prozent) deutet auf einen negativen Trend hin“, so AMS-Landesgeschäftsführer Karl-Heinz Snobe. Insgesamt waren im Oktober 31.377 Personen ohne Job – das sind 1,1 Prozent mehr als im Oktober 2018. Einschließlich der 7.679 Schulungsteilnehmer waren 39.056 Personen auf Jobsuche, die Arbeitslosenquote liegt nach wie vor auf 5,5 Prozent. Damit landete die Steiermark im Oktober 2019 im Bundesländervergleich auf dem letzten Platz. Zum Vergleich: In Wien (-9,1 Prozent) oder Tirol (-5,3 Prozent) durfte man sich über einen Rückgang an Arbeitlosen freuen.

Gedämpfte Weltwirtschaft sorgt für Negativtrend

Ähnlich kontrovers sieht die Situation auch im weiß-grünen Bundesland selber aus: Während Bruck an der Mur ein Plus von 8,1 Prozent hinnehmen musste,  wurde in Weiz ein Minus von 8,1 Prozent verzeichnet. Die wenigsten Arbeitslosen gab es Ende Oktober im Bezirk Murau mit 465 Personen (-1,9 Prozent). „Der Hauptgrund für den Negativtrend ist die gedämpfte Weltwirtschaft – der bevorstehende Brexit, Handelskonflikte und der schwache deutsche Markt belasten insbesondere den österreichischen Außenhandel“, erklärt Snobe. Besonders in der Warenherstellung (9,3 Prozent) sowie im Verkehr und der Lagerei (8,1 Prozent) konnte ein Anstieg an Arbeitslosen gegenüber dem Vorjahr festgestellt werden.

Fachkräftemangel bleibt aktues Thema

Stark geschrumpft hingegen ist die Zahl der Jobsuchenden in der Finanz- und Versicherungsdienstleistungsbranche (-20,1 Prozent). Gesunken ist auch die Zahl der Lehrstellensuchenden (-8,8 Prozent), während die Zahl der offenen Lehrstellen um 3,6 Prozent anstieg. „Der Fachkräftemangel bleibt weiterhin ein akutes Thema“, betont WKO-Steiermark-Präsident Josef Herk. 

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