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Steirer öffnen Türen in den fernen Osten – Teil 1: Japan

Wirtschaftsdelegation auf Lokalaugenschein im fernen Osten: Warum Japan 150 Jahre nach dem ersten Freihandelsabkommen nun neue Chancen bietet.

Die steirische Delegation beim japanischen Innovationshub Edgeof
© wko steiermark Die steirische Delegation beim japanischen Innovationshub Edgeof.

Gigantomanisch mikroskopisch – was sich wie ein Widerspruch anhört, beschreibt Japans Hauptstadt wohl am besten. Mit 37,5 Millionen Menschen (Ballungsraum) gilt diese mittlerweile als größte Stadt der Welt. Und obwohl sich da natürlich ein Megabau an den anderen reiht, zeichnet sich die City auch durch viel Liebe zum Detail aus.  

Eine Mischung aus Tradition und Neuem, in der man Österreich nicht ganz unähnlich ist. Und auch wirtschaftlich sind zahlreiche Verknüpfungen vorhanden. So feiert man heuer zum Beispiel das 150-jährige Bestehen diplomatischer Beziehungen. Damals brauchte man gerade einmal zehn Tage für die Ausverhandlung eines entsprechenden Freihandelsabkommens. 2019 ist nun  ein neuer Vertrag in Kraft getreten, der den rot-weiß-roten Handelsbeziehungen mit der nach wie vor drittgrößten Wirtschaftsmacht der Welt ordentlich Rückenwind verliehen hat, wie WKÖ-Vizepräsident Jürgen Roth, seines Zeichens auch Aufsichtsratsvorsitzender des Internationalisierungscenters Steiermark (ICS), verrät: „Seit dem Inkrafttreten des Abkommens verzeichnen wir ein Plus von über zehn Prozent bei unseren Ausfuhren nach Japan.“

Chancen für die Steiermark

Eine Chance, die man sich in der Steiermark nicht entgehen lassen will. Darum wurde seitens des ICS – auf Initiative des Silicon Alps Clusters und der Plattform Automatisierungstechnik –  jetzt auch eine große Delegation auf die Beine gestellt. Insgesamt 54 Vertreter aus Politik und Wirtschaft machten sich im Rahmen dieser auf den Weg in den fernen Osten, angeführt von Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl. Neben Tokio stand dabei auch ein Abstecher nach Osaka zur neuen Konzernmutter der Rottenmanner AHT Cooling Systems, der Daikin-Gruppe, an. „Wir haben neue Investitionsmöglichkeiten in der Steiermark erörtert“, berichtet Eibinger-Miedl, die in Osaka gemeinsam mit Roth, WKO-Steiermark-Direktor Karl-Heinz Dernoscheg, IV-Geschäftsführer Gernot Pagger sowie dem Wirtschaftsdelegierten hier in Japan vor Ort, Ingomar Lochschmidt, Daikin-Boss Masatsugu Minaka zu Gesprächen getroffen hat. 

Robotics und Startups

Ein zweiter Schwerpunkt der Delegation lag auf dem Bereich Robotics sowie einer Vernetzung der jeweiligen Start-up-Szene. Hier stand unter anderem ein Besuch des Innovationshubs „Edgeof“ sowie auch der Kawasaki Robo-stage und des Daikin Technology Innovation Centers auf dem Programm. Und natürlich war man ebenso bei Niederlassungen von steirischen Paradeunternehmen wie der AVL zu Gast. Wobei solche noch immer eher eine Ausnahme seien, wie Lochschmidt bestätigt: „Japan ist mit Sicherheit kein einfacher Markt. Hier Partner zu finden, ist schwierig und braucht einen langen Atem. Hat man diese aber erst einmal gefunden, bleiben sie einem sehr verbunden.“ Seitens der WKO will man darum vor allem auch Klein- und Mittelbetriebe für den Export stärken, wie Dernoscheg betont: „Wir sehen hier großes Potential.“ Apropos Potential: Im Rahmen eines Botschaftsempfangs für die Delegation in Tokio wurde auch ein neues Kooperationsabkommen zwischen dem Green Tech Cluster und dem Hiroshima Prefectural Government unterzeichnet.

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