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Investitionsturbo für Öko-Heizungen

Das Land fördert den Umstieg auf klimaschonende Heizungen. Bis zu 10.000 Euro locken beim Tausch. Die Wirtschaft hofft auf einen Investitionsschub.

Pellets und Geld
© Adobe Stock Bares Geld gibt es für den Heizungstausch.

Mit positiven Nachrichten lässt das Land Steiermark aufhorchen: Trotz Corona-Krise setzt man dort den Förderkurs beim Heizungstausch fort. Ab Juni werden weitere vier Millionen Euro in den Umstieg auf klimaschonende Heizungen gepumpt. Damit sei die Fördersumme sogar höher als zuletzt, erklärte Umweltlandesrätin Ursula Lackner kürzlich im Zuge eines Pressegesprächs: „Wir wollen damit den Steirern finanziell unter die Arme greifen, die ihre Ölheizung auf umweltfreundlichere Systeme umrüsten wollen.“ Die Förderung ist auch mit Bundes- und Gemeindeförderungen kombinierbar, sodass bis zu 10.000 Euro für den Heizungstausch winken.

Um Kontinuität zu gewährleisten, können Förderungen rückwirkend mit 1. März beantragt werden. Die Richtlinien zum „Umweltlandesfonds“ sollen  dieser Tage beschlossen werden. Denn die Zeit drängt in Sachen Heizungstausch: Es gibt noch rund 120.000 Ölheizungen in der Steiermark. Schätzungen zufolge sollen drei Viertel dieser Heizungen im Jahr 2025 älter als 25 Jahre sein – und müssen nach den Plänen der Bundesregierung getauscht werden.

Impuls zur Ankurbelung der Wirtschaft

Breite Unterstützung für die Initiative kommt auch von der WKO Steiermark. „Die Förderung ist nicht nur ein wichtiges Signal für nachhaltige Investitionen zur Erreichung der Klimaziele, sondern auch ein zentraler Impuls zur Ankurbelung der steirischen Wirtschaft in herausfordernden Zeiten wie diesen“, so WKO-Steiermark-Präsident Josef Herk. Die fachliche Expertise brachte die Innung der  Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechniker ein. Innungsmeister Anton Berger ist überzeugt, dass „die Haustechnik-Branche in diesen unsicheren Zeiten massiv angekurbelt werden und vielen Betrieben eine neue Perspektive gegeben werden kann.“ Von der Fortsetzung der Förderung, die nach langem Tauziehen und auch auf Drängen der Landesinnung hin neu aufgelegt wurde, würden nicht nur Endkunden, sondern auch Betriebe im gewerblichen und industriellen Bereich profitieren – vom Installateur bis zum Biomassekesselproduzenten, wo die Steirer am Weltmarkt ganz vorne mitmischen.

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