th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Reichlich Innovation mit Desinfektion

Ladenbau-Profi „umdasch“ setzt in Corona-Zeiten auf Tüftelkraft – und hat eine individuell gestaltbare Hygienestation innoviert.

Metallarbeiter im umdasch-Werk
© umdasch In der Corona-Krise hat "umdasch" alle Systeme gut am Laufen gehalten.

Die steirische Zentrale von Ladenbauer „umdasch“ in Leibnitz ist der Profi der Unternehmensgruppe, wenn es um die Ausstattung von Lebensmittel- und Drogeriegeschäften geht. „Wir konnten in diesen Krisenzeiten alle Systeme gut am Laufen halten“, zeigt sich Geschäftsführer Gerold Knapitsch ob der insgesamt so wirtschaftlich dramatischen Corona-Krise doch zufrieden. 600 Mitarbeiter zählt die steirische „umdasch“-Gruppe an drei Standorten mit der Holzfertigung in Gleinstätten, dem Logistikcenter in Wagna und der Zentrale in Leibnitz mit Produktion und Innovationszentrum. 


„Fixfertig“-Stationen

Und genau hier setzte man gleich zu Beginn der Corona-Pandemie an, verrät der Geschäftsführer: „In Zeiten einer solch globalen Herausforderung mussten auch wir uns nach der Decke strecken. Unsere Entwicklungsprofis haben im Zuge dessen diese individuell adaptierbaren Hygiene-Stationen entwickelt.“ Soll heißen: Je nach Bedarf können diese „Aufsteller“ erweitert und auch personalisiert werden. „Die Hygiene-Station vereint alle verpflichtenden Maßnahmen für Geschäfte: Desinfektionsmittel-, Tuch- und Maskenspender", so Knapitsch.

Und wer will, könne hier bis zur Pro-Version aufrüsten, die mit optional integrierter Technologie auch „Digital Signage“und Zutrittskon-trolle ermögliche. „Normalerweise arbeiten wir im Ladenbau ausschließlich im Retailbereich. Aber diese Entwicklung ist natürlich für jeden Betrieb sowie für den Einsatz in öffentlichen Gebäuden, Schulen, Kindergärten oder Gemeinden wie auch für Bürogebäude konzipiert.“


2.000 Aufsteller bereits in Betrieb

Und das Konzept kommt an: Rund 2.000 dieser steirischen Desinfektionsinnovationen sind österreichweit bereits im Einsatz. „Unser Fokus liegt auf Nachhaltigkeit. Denn auch wenn Corona hoffentlich in naher Zukunft nicht mehr so prekär ist, wird das Thema Hygiene doch weiterhin verankert bleiben. Hier hat ein Umdenken stattgefunden – unsere Stationen sind deshalb aus langlebigem Stahl konstruiert.“

Doch die Hygiene-Station sei nicht das erste Kreativhighlight, betont Knapitsch: „Für den Liquid Dispenser – einer Vorrichtung zum Selbstabfüllen von Waschprodukten in Stores – holten wir sowohl den German-Innovation- als auch den Green-Product-Award.“ 

Rendering Hygiene-Stationen
© umdasch




Mit den neuen Hygiene-Stationen hat „umdasch“ erfolgreich auf die Corona-Krise reagiert.

Das könnte Sie auch interessieren

Schweißer bei der Arbeit

Wie Corona auch das Handwerk ausbremst

Laut einer Umfrage der KMU Forschung Austria hat die Corona-Krise massiv auf die Umsätze und Aufträge im steirischen Gewerbe und Handwerk gedrückt.  mehr

Sneakers, dunkle Lederschuhe

Lehrlinge als neue „Etiquette-Experten“

Die Lehrlinge von heute sind die Fachkräfte von morgen. Für einen zusätzlichen Feinschliff soll jetzt ein „Etiquette-Ausbildungsprogramm“ sorgen. mehr