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Infrastrukturprojekte zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts

Trotz positiver Wanderungsbilanz, steigender Gründungszahlen und vieler junger Erwerbstätiger in der Region Südsteiermark gilt es nun, möglichst schnell die infrastrukturelle Basis für dieses Wachstum zu schaffen. Die WKO plädiert daher für die rasche Umsetzung dringend notwendiger Infrastrukturprojekte.

Die Wirtschaftskammer plädiert für die Umsetzung dringend notwendiger Infrastrukturprojekte, wie einer raschen Lösung beim beschrankten Bahnübergang in Wildon.
© WKO Steiermark/Klaus Morgenstern Die Wirtschaftskammer plädiert für die Umsetzung dringend notwendiger Infrastrukturprojekte, wie einer raschen Lösung beim beschrankten Bahnübergang in Wildon.

Next Stop: Wildon. Im Zuge der WKO-Regio-Tour 2019 besuchte WKO-Steiermark Präsident Josef Herk auch die südsteirische Marktgemeinde Wildon in Leibnitz. Dabei wurde vor allem die Stärkung der Infrastruktur diskutiert: Als besonders dringende Vorhaben werden aus Sicht der Wirtschaftskammer Steiermark die seit Jahren überlastete A9 zwischen Graz und Spielfeld, die vollkommen ausgelastete Bahnstrecke zwischen Werndorf und Marburg sowie das Nadelöhr am beschrankten Bahnübergang in Wildon eingestuft. Neben vorausschauendenden verkehrstechnischen Lösungen ist ebenso der Ausbau der digitalen Infrastruktur ein wesentlicher Standortfaktor für die Zukunft. „Die positive Entwicklung in der Südsteiermark macht es notwendig, dass man jetzt unmittelbar die erforderlichen Strukturen schafft, um diesem Wachstum auch sprichwörtlich gewachsen zu sein. Die einzelnen Projekte müssen jetzt zeitnah gelöst werden, einzelne vage Vorprojekte bringen uns hier nicht weiter“, so Herk. 

Nadelöhr Bahnübergang Wildon

Ein zentrales Infrastrukturprojekt in der Südsteiermark, für das sich die WKO Steiermark vehement einsetzt, ist eine Lösung für das Nadelöhr am beschrankten Bahnübergang in Wildon. Dort kommt es aufgrund der Lage mitten im Ort immer wieder zu Stauungen und damit zu einer Behinderung im Werk- und Berufsverkehr. „Mit einer Landesstraßen-Brücke im Süden könnte die aktuelle Verkehrssituation unmittelbar entschärft werden, lokale Gewerbe- und Industriebetriebe und auch Pendler würden enorm profitieren. Zudem würde die Anbindung an das Stiefingtal deutlich verbessert und der Standort damit insgesamt aufgewertet“, so WKO-Regionalstellenobmann Johann Lampl.

Betroffene Unternehmer — wie Dr. Gilbert Frizberg von Hereschwerke GmbH — begrüßen die bereits angedachten Vorprojekte, kritisieren jedoch, dass die Realisierung erst für 2030 geplant ist. „So lange kann bei diesem Thema nicht mehr gewartet werden. Sowohl die heimische Wirtschaft als auch die Bevölkerung wünscht sich in dieser Frage eine rasche Lösung. Umgerechnet entsteht uns durch die Stauzeiten beim Bahnübergang ein jährlicher Schaden von rund 200.000 Euro“, so Dr. Gilbert Frizberg.

Johann Lampl, WKO Regionalstellenobmann Südsteiermark, Josef Herk, Präsident der WKO Steiermark und Gilbert Frizberg, Hereschwerke GmbH
© WKO Steiermark/Klaus Morgenstern Johann Lampl, WKO Regionalstellenobmann Südsteiermark, Josef Herk, Präsident der WKO Steiermark und Gilbert Frizberg, Hereschwerke GmbH

Dritte Fahrspur für die A9 als notwendige Ergänzung

Das Verkehrsaufkommen auf der A9 hat in den letzten Jahren die Kapazitätsgrenzen überschritten: Auf Teilstrecken wurde bereits jetzt ein Verkehrsaufkommen von mehr als 60.000 Fahrzeugen innerhalb von 24 Stunden gemessen. Zurückzuführenden ist dies auf den stetig wachsenden Pendlerverkehr sowie die für die Güterlogistik immer wichtigere Strecke zum Terminal Werndorf. Seitens der ASFNING wurde bereits eine Studie für den Ausbau der A9 von Graz bis Hengstberg ausgearbeitet, ein Ausbautermin wurde für das Jahr 2024 ins Auge gefasst. Die Wirtschaftskammer setzt sich dafür ein, dass die Ausbaupläne auf die gesamte Strecke Graz-Spielfeld ausgedehnt werden. Mit Blick auf die lange Dauer von UVP-Verfahren muss aus Sicht der Wirtschaftskammer hier unmittelbar mit der Planung begonnen werde um eine zeitnahe Umsetzung zu gewährleisten. 

Zusätzlich zum Ausbau der A9 würde nach Meinung der Wirtschaftskammer Steiermark ein Vollausbau der Bahnstrecke zwischen Werndorf und Spielfeld bzw. Marburg die verkehrstechnisch geforderte Region Südsteiermark entlasten. Ein durchgehend zweigleisiger Ausbau der Pyhrn-Schober-Achse zwischen Werndorf und Marburg würde deutliche Verbesserungen im Bereich der Logistik- und Pendlerverflechtungen mit sich bringen und gleichzeitig den Güterterminal Werndorf aufwerten.

„Selbstverständlich Selbständig“ 

Mit der WKO RegioTour 2019, unter dem Leitmotto „Selbstverständlich Selbständig“, stellt die WKO Steiermark die Wünsche, Themen und Anliegen der heimischen Betriebe in den Mittelpunkt. WKO Steiermark Präsident Ing. Josef Herk tourt durch die steirischen Regionen mit dem Ziel, die Probleme und Anliegen der heimischen Unternehmerinnen und Unternehmer aufzuspüren und als starke Interessenvertretung Hilfestellung zu bieten. 

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