th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Industrie weiter auf kräftigem Wachstumskurs

Auch im April legte die heimische Industrie stark zu: Die schwungvolle Dynamik wirkt sich auch positiv auf die Beschäftigung in der Branche aus. 

© APA Heimische Betriebe weiteten im April Produktion stärker aus

Die heimische Industrie war auch im April auf kräftigem Wachstumskurs, zeigt der Bank-Austria-Einkaufsmanagerindex. Die Industriekonjunktur habe in Österreich weiter mehr Schwung als im Euroraum. Einige Teilergebnisse würden aber "auf eine bevorstehende Verlangsamung der Industriekonjunktur hinweisen", schreibt UniCredit-Bank-Austria-Chefökonom Stefan Bruckbauer in einer Aussendung.

Die heimischen Betriebe haben im April die Produktion stärker ausgeweitet und mehr Personal eingestellt als im März. Dennoch verliere das Neugeschäft spürbar an Schwung. Vor allem die Nachfrage aus dem Ausland habe nachgelassen. "Die Auftragspolster steigen aber weiterhin, wenn auch mit geringerem Tempo als in den vergangenen eineinhalb Jahren", meint UniCredit-Bank-Austria-Ökonom Walter Pudschedl.

Die Dynamik wirkt sich sehr positiv auf die Beschäftigung aus. Das Tempo des Beschäftigungsaufbaus hat im April sogar spürbar zugelegt. "Im ersten Jahresdrittel ist die Beschäftigung in der österreichischen Sachgüterindustrie um mehr als 3,5 Prozent auf über 600.000 gestiegen. Die Arbeitslosenquote nahm deutlich auf durchschnittlich nur noch 4,2 Prozent ab", so Pudschedl. In der Gesamtwirtschaft liege die Arbeitslosenrate mit 8,5 Prozent rund doppelt so hoch wie in der Industrie.

Der Höhepunkt der Industriekonjunktur sei inzwischen überschritten, trotz Verlangsamung sei aber weiter mit kräftigen Produktionszuwächsen zu rechnen, heißt es im Einkaufsmanagerindex. Die österreichischen Industriebetriebe seien in Summe weiter sehr optimistisch. Die Bank Austria erwarte für 2018 einen Anstieg der Industrieproduktion um rund 4,5 Prozent und damit dank des starken Jahresbeginns sogar geringfügig mehr als im Vorjahr, meint Bruckbauer.

Das könnte Sie auch interessieren

  • Transport und Verkehr
LKW auf der Autobahn

Millionen-Mautkosten im Kreuzfeuer der Kritik

Lkw-Maut ist um 25 Prozent zu hoch, hat eine Studie ergeben. Die Branche fordert jetzt mit Nachdruck rasche Senkung. mehr

  • Bank und Versicherung
Rückblick und erste Prognose für 2018: VVO-Generalsekretär Louis Norman-Audenhove und VVO-Präsident Othmar Ederer (v.l.).

Kleines Plus bei Prämienaufkommen

Die rot-weiß-rote Versicherungswirtschaft bilanziert 2017 mit einem kleinen Prämienwachstum in der Kranken- und Schaden-Unfallversicherung. mehr

  • Gewerbe und Handwerk
Junge Frau klettert Felsspalt empor.

Film ab in luftigen Höhen

Von 14. bis 18. November ist Graz mit dem internationalen Filmfestival „Mountainfilm“ wieder der Hotspot für Bergfexe. mehr