th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Industrie hat „Lehrlinge 4.0“ im Visier

Die zunehmende Digitalisierung und die vernetzte Produktion verändern auch die Nachwuchsarbeit in der heimischen Industrie.

Digitalisierung, smarte Produktion, Big Data und Co.: Die steirischen Industriebetriebe erörtern neue Felder in der Lehrlingsausbildung.
© IV / Mathias Kniepeiss Digitalisierung, smarte Produktion, Big Data und Co.: Die steirischen Industriebetriebe erörtern neue Felder in der Lehrlingsausbildung.

Die Digitalisierung schreitet in Riesenschritten voran und transformiert die Art der Produktion zunehmend. Was müssen die Mitarbeiter im produzierenden Sektor – zusätzlich zu den bisher nötigen Skills – künftig also beherrschen? Eine Frage, die im Rahmen einer bundesweit angelegten „Tour“ nun Experten und Ausbildungsverantwortliche gemeinsam erörtern.
„Es ist uns wichtig, direkt in die Betriebe hineinzuhören“, erklärt Christoph Hinteregger, Bildungssprecher der Bundessparte Industrie. Mit diesem Wissen aus der Praxis werde man neue Rahmenbedingungen in der Ausbildungsordnung schaffen, um den Betrieben jenen nötigen Spielraum zu ermöglichen, die diese „Lehre der Zukunft“ brauche. Spielraum deshalb, weil es das eine, für alle gültige Rezept in der Lehrlingsausbildung 4.0 einfach nicht gebe, so Hinteregger: „Je nach Unternehmensgegenstand, dem bespielten Markt, aber auch abhängig von der Produktionsart gestalten sich die Anforderungen an den Mitarbeiter sehr unterschiedlich.“
Was es aber gibt, sind bereits zahlreiche Best-Practice-Beispiele in der Industrie-4.0-Ausbildung, die im Zuge dieser Tour auch präsentiert werden. „Etwa jenes von Böhler Edelstahl, wo neben einem 3D-Drucker auch ein eigener Schulungsroboter bereits fixer Bestandteil der Ausbildung ist“, erzählt Hinteregger. Diese zukunftsträchtigen Initiativen werden im nächsten Schritt in einer sich ständig erweiternden Plattform vorgestellt werden, erklärt der Bildungssprecher, „als Motivation und Inspiriation für andere Industriebetriebe“.


Veranstaltung: Am 14. Mai findet im Hotel Böhlerstern (Kapfenberg) die Veranstaltung „Industrie 4.0 und Lehrlingsausbildung“ statt. Alle Infos https://tinyurl.com/y8q8ze3m

Von Veronika Pranger

Das könnte Sie auch interessieren

  • Transport und Verkehr
Die neue Seilbahn wird mit 21 Achter-Kabinen von Doppelmayr ausgestattet und befördert ab 2020 bis zu 800 Personen.

Im Mariazeller Land geht’s steil bergauf

Das Mariazeller Land rüstet sich mit der Bürgeralpe Neu in ganz großem Format für die Zukunft. 18,6 Millionen Euro fließen bis 2020 in die Runderneuerung. mehr

  • Handel
Die österreichischen Zweiradhändler haben massive Probleme mit Klauseln und Vorgaben in Herstellerverträgen. Nun will man gemeinsam dagegen vorgehen.

Düstere Wolken am Motorradhimmel

Klauseln in Herstellerverträgen machen den Zweiradhändlern das Leben schwer. Ein Drittel ist in seiner Existenz bedroht. Die Bundeswettbewerbsbehörde ist alarmiert. Jetzt soll EU-weit gehandelt werden. mehr