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Industrie drängt auf Reformen

Die IV-Präsidenten Georg Knill und Christoph Kulterer zogen Bilanz und präsentierten ihre Wünsche ans Regierungs-Christkind.

Heimische Industrie fordert Reformen.
© Die Industrie-Kniepeiss Viel zu tun gibt es in den Industriebetrieben – aber nicht immer sind genügend Fachkräfte dafür vorhanden.

Mit dem nahen Jahresende ist es Zeit, Bilanz zu ziehen, und auch, die Wünsche für das Neue Jahr zu deponieren. Die beiden IV-Präsidenten Georg Knill (Steiermark) und Christoph Kulterer (Kärnten) nutzten das gemeinsame Gespräch dieser Tage, um zu bekräftigen, „dass das Jahr 2017 aus Sicht der produzierenden Branche ein sehr gutes war und auch für 2018 die Zeichen höchst positiv stehen“. Der Aufschwung hält weiter an, betonen die Präsidenten, in der Steiermark werde das durch den neuen Investitionsrekord deutlich, so Knill: „Bis zum Jahresende wird die steirische Industrie Bruttoanlageinvestitionen in der Höhe von 3,2 Milliarden Euro getätigt haben. Ein Zuwachs von 12,7 Prozent im Vergleich zu 2016.“ 

Doch der Aufschwung hat auch Schönheitsfehler. So erweise sich der Fachkräftemangel mittlerweile als das K.O-Kriterium im Land, „einzelne Betriebe können deshalb bereits Aufträge nicht mehr annehmen“, ergänzt Kulterer. Umso mehr setzen die Industrie-Vertreter auf das Commitment der neuen Regierung, starke Zeichen für die heimische Wirtschaft umzusetzen. Das System auf Effizienz zu durchforsten, sei erforderlich, Abgaben- und Steuerquote wie Lohnnebenkosten zu senken, um den Standort abzusichern, ebenso. Was die „Baustelle Bildung“ betrifft, so müsse endlich gehandelt werden, so Knill. „Diese jungen Menschen sind unsere Zukunft. Es kann nicht sein, dass man nach neun Jahren Schulpflicht nicht die nötigen Skills beherrscht, um die Aufnahmetest für eine Lehre zu schaffen.“ 

Auch sei es Zeit, laut über qualifizierten Zuzug nachzudenken, erklärt Knill: „Aktuell können 2.000 steirische Industriestellen nicht besetzt werden. Mit Re-Qualifizierung alleine wird das Problem der fehlenden Fachkräfte nicht zu lösen sein.“ 

Von Veronika Pranger

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