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Imagepolitur für den „letzten Dreck“

Die Abfallwirtschaft hat eine Kampagne gestartet, um das Image des Abfalls und der Recyclingwirtschaft zu verbessern.

Zum Auftakt der Kampagne wurde im  Zentrum von Graz ein „Müllberg“ angehäuft.
© Zum Auftakt der Kampagne wurde im Zentrum von Graz ein „Müllberg“ angehäuft.

„Rund geht’s“: Unter diesem Motto steht die gleichnamige Kampagne der heimischen Abfallwirtschaft. Dabei sollen bekannte und weniger bekannte Kreisläufe und Best-Practice-Beispiele einer modernen Recyclingwirtschaft vor den Vorhang geholt werden. Der Bevölkerung, den Medien, Interessenvertretungen und politischen Entscheidungsträgern soll dabei vor Augen geführt werden, dass Abfälle ein wertvoller Sekundärrohstoff für vielfältige Produkte sind.
Und so hat man zum Auftakt mit einem „Müllberg“ am Grazer Eisernen Tor auch für Aufsehen gesorgt. Das Bild davon (siehe unten) machte vor allem in den sozialen Medien schnell die Runde – und so konnte man damit schon zum Auftakt der Kampagne einen ersten Etappensieg feiern. Eine eigene Homepage (siehe Textende), die die wichtigsten Zahlen und Fakten zum Thema Abfallwirtschaft und „Rohstoff Müll“ beinhaltet, bietet den interessierten Bürgern eine interessante Anlaufstelle, bei der Wissenswertes in kleinen Happen gelesen werden kann. Damit will die österreichische Abfallwirtschaft das Image des Abfalls als Rohstoff nachhaltig stärken und auch die Leistungen der österreichischen Abfallwirtschaft insgesamt präsentieren. „Außerdem geht es bei der Aktion auch darum, ein Umdenken hin zu einer Recyc­ling- und Kreislaufbewirtschaftung in Österreich zu initiieren“, erklärt Daniela Müller-Mezin, Obfrau der Fachgruppe Entsorgungs- und Ressourcenmanagement in der Steiermark und Partnerin in diesem gemeinsamen Projekt, unter anderem mit Lebensministerium und dem Land Steiermark.


60 Millionen Tonnen Abfälle pro Jahr
Das Thema Recycling wird in den kommenden Jahren jedenfalls immer wichtiger werden, um Klimaziele erreichen und ressourcenschonend wirtschaften zu können. Insgesamt sind zuletzt rund 60 Millionen Tonnen an Abfällen angefallen, davon waren 4,2 Millionen Tonnen Siedlungsabfälle aus Haushalten und ähnlichen Einrichtungen. Bei der Recyclingrate (63 Prozent) liegt Österreich EU-weit auf Platz eins: Ein Ausbau dieser Stärke wird auch wirtschaftliche Erfolge bringen.


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