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Im Laufschritt zum Erfolg im Business

Der Boom beim Laufsport hält ungebrochen an. Gerade mit Herbstbeginn wird das Land aktiv und die Turnschuhe werden wieder en masse geschnürt. Das macht nicht nur fit, sondern bringt auch die Wirtschaft in Schwung.

© Grafikwerk 21 - Fotolia

Sie sind wohl der Inbegriff des modernen Helden. Wer einen Marathon absolviert, egal wie lange man gebraucht hat, dem sind anerkennde Blicke im Büro angesichts der sportlichen Leitung sicher. Kein Wunder also, dass Laufveranstaltungen immer beliebter werden. So auch der Graz Marathon, bei dem am 8. Oktober und in den Tagen davor wieder mehr als 10.000 sportliche Teilnehmer und zigtausende Fans erwartet werden. Er ist unbestritten der fulminante Höhepunkt einer ereignisreichen Laufsaison. Aber nicht nur in Graz, sondern im ganzen Land erlebt der Laufsport samt dem dazugehörenden Tourismus einen Boom. Eine aktuelle Studie der Spectra-Marktforschung zeigt, dass inzwischen 15 Prozent aller Österreicher regelmäßig die Laufschuhe schnüren. 

Darüber jubelt auch der heimische Sportartikelhandel. „Das Geschäft mit Laufschuhen ist eines unserer wichtigsten Standbeine und für uns unverzichtbar geworden“, betont Harald Scherz, Sprecher der Sportartikelhändler. Hauptgrund dafür sei, dass gerade Laufschuhe und das dazu- gehörende Zubehör besonders beratungsintensiv und so für den stationären Handel sehr interessant seien. Außerdem habe jeder ernsthafte Läufer inzwischen mehr als nur ein Paar Laufschuhe zu Hause stehen. „Je nach Untergrund braucht es nämlich einen anderen Laufschuh“, weiß Scherz: „Große Laufveranstaltungen wie der Graz Marathon färben da natürlich auf uns ab und sind auch zu einem wesentlichen Wirtschaftsfaktor geworden.“

Ein Faktor, den Michael Kummerer, Organisator des Graz Marathons, inzwischen verstärkt in das Konzept der Großveranstaltung einfließen lässt: „Dadurch, dass der Lauftourismus weltweit boomt, müssen wir in Graz einen Mehrwert schaffen und Kultur, Shopping und Kulinarik mit dem Laufsport verbinden.“ So würden viele Sportler und ihre begleitenden Familien gleich eine Woche in Graz bleiben. „Mein Ziel ist es, dass unsere Teilnehmer am Donnerstag in die Oper gehen, am Freitag ist Shopping angesagt, und am Wochenende wird schließlich gelaufen“, skizziert Kummerer das aus Sicht der Wirtschaft perfekte Marathonwochenende. Und darum gibt es heuer auch erstmals enge Kooperationen mit der Grazer Oper, aber auch mit den Innenstadtkaufleuten, die sich rege am inzwischen mehrtägigen Event beteiligen. Zum Vorteil des gesamten Wirt-schaftsstandortes, denn Kummerer rechnet mit einer Grazer Wertschöpfung von insgesamt 2,5 Millionen Euro, zusätzlich zum medialen Werbewert von weiteren 2,4 Millionen Euro.

Aber auch abseits von standortpolitischen Fragen ist der Laufsport ein wichtiger Faktor für die steirische Wirtschaft geworden. Denn auch in der betrieblichen Gesundheitsvorsorge spielt der Laufsport angesichts der zahlreichen Businessläufe und betrieblichen Laufteams eine immer wichtigere Rolle (siehe Punkt 2 oben). Das bestätigt auch der selbständige Trainer Gerald Freidorfer: „Ich merke, dass viele Menschen zusehends bewusster mit ihrer Gesundheit umgehen und sich sportlich betätigen wollen. Egal ob Studenten, Hausfrauen oder Manager, viele wollen sportliche Ziele umsetzen.“ Er sieht gerade im beruflichen Ausgleich die große Stärke des Laufens: „Sport leistet einen wichtigen Beitrag, um physisch und mental belastbarer zu sein. Während der sportlichen Betätigung werden viele Hormone freigesetzt. Diese machen uns auch im Alltag wacher, fokussierter und konzentrierter.“ Drei bis vier moderate Einheiten Sport pro Woche seien die günstigste und effektivste Medizin zum Stressabbau, so Freidorfer. 

Na wenn das nicht Grund genug  ist die Laufschuhe zu schnüren und wieder eine Runde zu drehen. Es muss ja nicht gleich der komplette Marathon sein um zum Gesprächsthema im Büro zu werden. Anerkennende Blicke inklusive.

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