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Hustensaft für das Pferd

Eigentlich war der „Halswohlsaft“ nur fürs eigene Pferd gedacht. Jetzt verkauft „Ewalia“ diese Innovation zu tausenden Litern – nicht nur in Österreich.

Cornelia Seidl und Ewald Fuchsbichler (mit Pferd Quattro) starten mit dem Halswohlsaft fürs Pferd durch.
© Iris Dorfegger Cornelia Seidl und Ewald Fuchsbichler (mit Pferd Quattro) starten mit dem "Halswohlsaft" fürs Pferd durch.
Die Ewalia KG aus St. Margarethen an der Raab hat sich ganz dem alten Wissen um Kräuter und deren Hilfe für die Gesundheit verschrieben. Doch tut das das Team rund um die Geschäftsführer Cornelia Seidl und Ewald Fuchsbichler (im Bild) nicht etwa für den Menschen, sondern für Tiere – vornehmlich für Pferde.
Und das mit enormem Erfolg. „Zwischen 20.000 und 25.000 Liter unserer speziellen und in dieser Form weltweit einzigartigen Zusatzfuttermittel produzieren wir mittlerweile pro Monat. Ausgeliefert wird weit über die Grenzen Österreichs hinaus“, erzählt das innovative Duo. Wobei die Gründung eines Unternehmens vor knapp drei Jahren für die beiden eigentlich gar nicht auf dem Plan stand.

Denn begonnen hat die Geschichte mit Seidls Turnierpferd Quattro: „Er hatte aufgrund einer Kehlkopfentzündung Husten, ihn zu trainieren war nicht mehr möglich. Wir suchten nach einem natürlichen Hilfsmittel, ohne Konservierungsstoffe, ohne Chemie und vor allem ohne Zucker. Aber es gab nichts am Markt. Alle Sirupe werden mit Zucker haltbar gemacht.“ Doch gerade Zucker sei, wie beim Menschen auch, nicht unbedingt förderlich für die Gesundheit, betonen die Pferdeexperten. Also entsannen sich die beiden altes Wissens. „Die Oma war hier enorm hilfreich und wir durchstöberten die Flohmärkte nach Büchern, wo es um Kräuterzufütterung für Tiere, speziell für Pferde, ging“, berichten die Unternehmer. Nach langem Tüfteln gemeinsam mit Tierärzten erwies sich ihr entwickelter „Hustensaft fürs Pferd“, der rein aus natürlichen Kräuterauszügen besteht, schließlich nicht nur bei Quattro als ideale Lösung. „Das verbreitete sich dann wie ein Lauffeuer“, erinnert sich Seidl. „Da die Nachfrage nebenberuflich relativ bald nicht mehr zu schaffen war, entschlossen wir uns, Ewalia zu gründen.“
Zahlreiche weitere hochkonzentrierte Kräuterauszüge – vom „Leber und Nieren“- über einen „Balance“- bis hin zum „Bewegungs“-Saft – wurden seitdem von den beiden entwickelt und hauptsächlich über den Onlineshop vertrieben. „Mittlerweile werden unsere Produkte von über 140 Händlern in Österreich und Deutschland verkauft, darunter sind zahlreiche Veterinäre“, erklären Seidl und Fuchsbichler und verraten auch, was als Nächstes am Plan steht: „England, Luxemburg und die Niederlande werden gerade als weitere Märkte auf Schiene gebracht.“

Quergefragt:

Wie läuft das Business?
Die Nachfrage ist enorm: In den letzten 16 Monaten haben wir 15 Mitarbeiter aufgenommen.
Bleibt Zeit fürs Hobby?
Ja, aber wenig. Wir besitzen einen kleinen Reiterhof mit zehn eigenen Pferden.
Wohin geht die Reise?
Wir wollen unsere Position in Europa sukzessive ausbauen.

Weitere Informationen zum Unternehmen auf: www.ewalia.at 

Von Veronika Pranger

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