th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery Flickr Youtube Instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Was die Holzindustrie von der Politik fordert

Beim dritten steirischen „Holzgipfel“ legte die Holzindustrie der Landespolitik ihre dringlichsten Forderungen aufs Tabet.

Steirischer Holzgipfel (v.l): Teuschler, Huber, Gaulhofer, Lackner, Stralz, Schützenhöfer, Raith, Schickhofer, Steinwiedder, Zechner, Drexler, Marold, Eibinger-Miedl, Seitinger, Lang Pabst und  Huber
© Foto Fischer Steirischer Holzgipfel (v.l): Teuschler, Huber, Gaulhofer, Lackner, Stralz, Schützenhöfer, Raith, Schickhofer, Steinwiedder, Zechner, Drexler, Marold, Eibinger-Miedl, Seitinger, Lang Pabst und Huber

Die Beseitigung von Wettbewerbsnachteilen, stärkere schulische Bewusstseinsbildung, eine Holz-Offensive im geförderten Wohnbau und Innovationsförderung: So lautet kurz umrissen jener „Forderungskatalog“, den die steirische Holzindustrie der Landesregierung beim dritten „Holzgipfel“ vor wenigen Tagen vorlegte. 

„Es freut uns, dass die Regierungsverantwortlichen die Wichtigkeit der Holzindustrieunternehmen als wesentlicher und starker Partner der Wirtschaft erkennen“, umreißt Holzindus­trie-Obfrau Monika Zechner den Tenor dieses Arbeitsgesprächs mit der Regierungsspitze, allen voran Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, sein Stellvertreter Michael Schickhofer und Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl. 

Diskutiert wurden hier die Schaffung von Investitionsprogrammen für KMU der Holzindustrie sowie die Begünstigung des Baustoffs Holz durch Anpassung der Quadratmeter-Kostengrenze im geförderten Wohnbau ebenso wie die Beseitigung von Wettbewerbsnachteilen aufgrund überhöhter Stromnetz-Nutzungstarife. Zechner: „Die  steirischen Netzentgelte liegen in allen Ebenen über dem Bundesschnitt. Die Mehrkosten für die Betriebe belaufen sich auf bis zu 90 Prozent.“ 

"Holz“ in Schulen

Auch eine zeitlich begrenzte Aufhebung örtlicher Tonnagebeschränkungen für Holztransporte nach Unwetterschäden wurde besprochen. Ganz besonders am Herzen liegen Zechner die Aufnahme von „Holz“ als Querschnittsthema im Unterricht und die Schaffung von Schwerpunktschulen in allen Bezirken. Umso mehr freue sie sich, dass hierzu konkrete Lösungen angedacht werden konnten, wie auch bei der Finanzierung von F&E-Projekten über die TU-Stiftungsprofessur.

„Die Politik ist jetzt gefordert, an der Verbesserung der Rahmenbedingungen für unsere Betriebe zu arbeiten“, so Zechner, die vom guten Willen der Regierungsvertreter „nach sehr guten Gesprächen“ überzeugt ist: „Sie sind sich der Dringlichkeiten bewusst und haben engagiertes Handeln versprochen.“

Holz-Fact: 6.000 Arbeitsplätze – vor allem in strukturschwächeren Regionen – sichern die 264 steirischen Holzindustriebetriebe. Als wichtiger Partner der heimischen Wirtschaft fordert man deshalb verbesserte Rahmenbedingungen ein.

Die Forderungen der Holzindustrie im Überblick:

  1. Aufnahme von „Holz“ als Querschnittsthema im Unterricht und Schaffung von Schwerpunktschulen
  2. Schaffung von Investitionsprogrammen für KMU der Holzindustrie
  3. Begünstigen des natürlichen Baustoffs Holz durch Anpassung der Quadratmeter-Kostengrenze im geförderten Wohnbau
  4. Finanzielle Unterstützung für eine Stiftungsassistenz bzw. von lehrstuhlnahen Projekten am Institut für Architekturtechnologie der TU Graz
  5. Zeitlich befristete Aufhebung örtlicher Tonnagebeschränkungen für Holztransporte nach Unwetterschäden
  6. Beseitigen von Wettbewerbsnachteilen der steirischen Holzindustrie durch Senken der überhöhten Stromnetz-Nutzungstarife


Das könnte Sie auch interessieren

  • Transport und Verkehr
Ab 15. Juni starten Lkw, die neu zugelassen werden, auch in eine neue Tachogeneration durch, die in einem kleinen „Kasten“ intelligent Platz findet.

Intelligente Tachografen als Kopiloten

Ab 15. Juni wird der intelligente digitale Tachograf für neu zugelassene Lkw Pflicht. Warum die Landestypisierungsstelle unter Beschuss steht? mehr

  • Bank und Versicherung
Überschwemmung und Sandsäcke

Betriebe unterschätzen Naturgewalten

Ob Blitzschlag oder Hochwasser: Naturkatastrophen zählen zu den größten Geschäftsrisiken für Betriebe, warnt der Versicherungsverband (VVO). mehr