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Hohe Mehrkosten für Hygiene

Corona-Auflagen sorgen für Mehrkosten bei Fußpflegern, Kosmetikern und Masseuren. Innung rät, die Kalkulation anzupassen.

Fußpflegerin bei der Arbeit
© Yakobchuk Olena/Adobe Stock Im Bereich der Fußpflege galten schon bisher strenge Standards und Schutzvorschriften.

Seit einigen Tagen dürfen nun auch die Fußpfleger, Masseure und Kosmetiker wieder offen halten. Von einem enormen Rückstau berichtet der stellvertretende Innungsmeister Hermann Talowski: „Die terminliche Nachfrage ist gewaltig.“ In seinem eigenen Betrieb arbeite man auf Hochtouren und habe in der nächsten Zeit auch samstags geöffnet. „Wir haben in den ersten drei Tagen 500 Termine vergeben“, berichtet er: „Bis Ende Mai sind wir ausgebucht.“

Hohe Hygienestandards und Auflagen seien in der Branche zwar seit Jahren Standard, sagt Talowski, „doch nun kommen weitere Sicherheitsvorkehrungen für Kunden dazu, die zu erheblichen Mehrkosten führen“. Wegen der großen Nachfrage seien die Preise für Desinfektionsmittel für Hände und Flächen stark gestiegen.

Preiskalkulation überdenken

Daher rät die Innung ihren Betrieben, die Preiskalkulation zu überdenken, „etwa in Form eines Covid-Zuschlags, solange die Verordnung gilt. Wir denken da an eine Bandbreite zwischen drei und sieben Euro, damit die Selbstkosten abgedeckt sind.“ Wichtig ist dem Interessenvertreter, dass dieser Zuschlag nicht als „Körberlgeld“ für die Branche verstanden werde: „Es geht hier um einen zeitlich begrenzten Zuschlag, der für Kostenwahrheit und Transparenz sorgt.“ Talowski hofft dabei auf das Verständnis der Kunden.

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