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Höhenflüge für Luftfahrtbranche

Weiß-grüne Hightechkomponenten sind in der Luftfahrt heißbegehrt. Nun wurden erneut zwei Millionengeschäfte fixiert.

WKO-Präsident Josef Herk (3.v.l.) verabschiedet die „Steirer-Delegation“ zur Aircraft-Expo (v.l.): Antemo-Chef Herbert Brunner, Anna Sampl von Hugo Sampl, Herk, AMES-Manager Daniel Meier, AMES-Gründer Walter Starzacher, M&H-Mitbegründer Patrick Herzig.
© salue WKO-Präsident Josef Herk (3.v.l.) verabschiedet die „Steirer-Delegation“ zur Aircraft-Expo (v.l.): Antemo-Chef Herbert Brunner, Anna Sampl von Hugo Sampl, Herk, AMES-Manager Daniel Meier, AMES-Gründer Walter Starzacher, M&H-Mitbegründer Patrick Herzig.
Diese Woche traf sich das Who is who der internationalen Luftfahrt  bei der weltweit führenden Fachmesse „Aircraft Interiors Expo“ in Hamburg. Und mittendrin statt nur dabei waren auch weiß-grüne Unternehmen. Aus gutem Grund, schließlich ist der Bereich „Flugzeuginnenraum-Ausstattung“ ein Feld, das die steirischen Betriebe bereits hervorragend bespielen – schon jetzt ist in jeder dritten Kabine weltweit steirisches Know-how verbaut.
Und der Markt wächst: Betrug das globale Marktvolumen für Flugzeuginterieur 2002 noch knapp zehn Milliarden Euro, sind es heute schon 16 Milliarden. WKO-Vizepräsident Andreas Herz, der sich bei der Aircraft-Expo persönlich ein Bild von der geballten steirischen Luftfahrtkompetenz machte, betont: „Hier orten wir massives Potenzial für die nächsten Jahre.“
Ein Stück dieses lukrativen Kuchens hat sich der heimische Marktführer AMES mit einer millionenschweren bilateralen Kooperation gleich vor Ort abgeschnitten: „Mit Vemina Aviaprestige, dem russischen Marktführer im Bereich der Innenausstattung von Flugzeugen, zu dessen Kunden unter anderem Aeroflot und Ural Airlines zählen, haben wir einen ausgezeichneten Partner gefunden“, erzählt CEO Walter Starzacher. Die Kooperation eröffne die Möglichkeit, noch stärker am wachsenden Markt Russland sowie der gesamten Region zu partizipieren. Starzacher erwartet mittelfristig ein Umsatzplus von 25 Prozent im eurasischen Raum.
Aber damit nicht genug, auch Antemo-Boss Herbert Brunner hat im Zuge der Fachmesse seine Unterschrift unter einen Millionen-Deal gesetzt. „Bis zum Jahr 2023 werden wir niemand Geringeren als Branchen-Primus Airbus mit Interior-Komponenten versorgen“, so der Geschäftsführer des Prototypen- und Kleinserienerzeugers.

„Was anfangs als Nische gegolten hat, wird zunehmend eine echte Zukunftshoffnung für steirische Betriebe“, resümiert Hugo Sampl, Chef des gleichnamigen Gußwerker Federspezialisten, der wie auch der Ilzer Zulieferer M&H mit an Bord bei dieser höchst erfolgreichen „Steirer-Mission“ in Hamburg war.

Von Veronika Pranger

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