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Hochtragende und tiefschürfende Jahre

Sacher, Hochalpenstraße oder Tauerntunnel: PORR prägt seit 150 Jahren das Erscheinungsbild der Republik entscheidend mit.

Peter Schaller: „Eines unserer Prestigeprojekte der letzten Zeit ist mit Sicherheit das 14-stöckige Styria-Flaggschiff in Graz.“
© Harry Schiffer Photodesign Peter Schaller: „Eines unserer Prestigeprojekte der letzten Zeit ist mit Sicherheit das 14-stöckige Styria-Flaggschiff in Graz.“

Der Baukonzern PORR AG feiert den 150. Geburtstag. Zum Jubiläum des 1869 als „Allgemeine Österreichische Baugesellschaft“ gegründeten Unternehmes – dem ältesten (!) an der Wiener Börse – haben wir mit Steiermark-Direktor Peter Schaller einen Blick in die Historie jenes Unternehmes geworfen, das nicht nur das Erscheinungsbild Österreichs maßgeblich prägt, sondern auch weit über die Landesgrenzen hinaus spannende Bauprojekte realisiert.

„Begonnen hat alles mit der Ringstraße. Der Kaiser wollte Wien zur repräsentativen Weltstadt machen. Alleine bis 1898 errichtete das Unternehmen hier 108 Gebäude, darunter das heutige Hotel Sacher“, verrät Schaller. In den frühen Jahren des 20. Jahrhunderts folgte in der Hauptstadt etwa auch das Technische Museum. „In dieser Zeit holte man Ingenieur und Namensgeber Arthur Porr an Bord. Er revolutionierte den Stahlbetonbau und setzte damit international völlig neue Maßstäbe“, so Schaller.

Ein Vorhaben der Superlative wurde ab 1930 mit der Großglockner-Hochalpenstraße in Angriff genommen. „Heute kann man sich das gar nicht vorstellen, unter welchen Bedingungen damals in unerschlossenem Gebiet auf bis zu 2.600 Metern gearbeitet wurde“, verdeutlicht Schaller jenen Pioniergeist, „der das Unternehmen bis heute auszeichnet“. 

Aufbau & Tiefbau


Nicht minder aufsehenerregend waren auch das Bauvorhaben des Kraftwerks Kaprun in den 50ern sowie der Wiederaufbau der Wiener Oper. Danach ging es allerdings bergab: Genauer gesagt in den Untergrund. „In den Siebzigern entwickelte das Unternehmen die ,Neue Österreichische Tunnelbaumethode‘. Das hat den Tiefbau weltweit revolutioniert“, berichtet Schaller. Felbertauerntunnel, die Wiener U-Bahn und nicht zuletzt auch der Koralmtunnel unterstreichen dieses „tiefschürfende“ Know-how.

Stichwort Koralmtunnel: Den Fuß in die Steiermark setzte PORR bereits 1918, 1959 wurde das Baubüro in Bruck an der Mur zur Zweigniederlassung. 1971 übersiedelte die Filiale nach Graz, seit der Übernahme von Schwarzl 1985 verlagerte sich der steirische PORR-Sitz erneut weiter südlich. „Steiermarkweit beschäftigten wir heute rund 1.500 Mitarbeiter, mit einem Lehrlingsanteil im Hochbau von zwölf Prozent“, freut sich Schaller über engagierten Bau-Nachwuchs. Und auch vom Drive seiner Mitarbeiter ist er überzeugt: „In einem der größten Bauunternehmen zu arbeiten, noch dazu mit dieser reichen Historie, darauf sind alle stolz.“

Umso mehr gelte es nun, die Weichen für die nächsten 150 Jahre zu stellen, so Schaller: „Insbesondere die Digitalisierung und die sich damit verändernden Arbeitswelten in der gesamten Bauwirtschaft stehen hier im Fokus.“

1873 Pavillion Wiener Weltausstellung
© PORR 1873 Pavillion Wiener Weltausstellung
ab 1930: Bau der Großglockner-Hochalpenstraße
© PORR ab 1930: Bau der Großglockner-Hochalpenstraße
1951–1955: Tauernkraftwerk Glockner-Kaprun
© PORR 1951–1955: Tauernkraftwerk Glockner-Kaprun
1963–1966: Felbertauerntunnel
© PORR 1963–1966: Felbertauerntunnel
2019–2018: AlWakrah Stadion in Katar
© PORR 2019–2018: AlWakrah Stadion in Katar
1973: UNO-City Wien
© PORR 1973: UNO-City Wien
2015–2018: Tresfjord-Brücke
© PORR 2015–2018: Tresfjord-Brücke
2013–2020: Koralmtunnel
© Harry Schiffer Photodesign 2013–2020: Koralmtunnel

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