th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Hitzewelle sorgt für eine heiße Badesaison

Die Steirer lechzen nach Abkühlung: Die Rekordtemperaturen sorgen bei den 100 weiß-grünen Bad-Betreibern für einen perfekten Saisonauftakt. Ein Ausblick.

Auszeit auf der Luftmatratze
© Daniel Sigert-Fotolia Die Steirer lechzen nach Abkühlung

Eine Hitzewelle mit Rekordtemperaturen hat die Steiermark derzeit voll im Griff: Exakt 35,1 Grad wurden am 20. Juni in Hohenau gemessen, und ein Ende der tropischen Hitze ist nicht absehbar. Tausende suchen daher Abkühlung in den weiß-grünen Seen und den rund 100 Bädern quer durchs Steirerland. Wir haben den „heißen“ Auftakt der Badesaison zum Anlass genommen, um mit Bäder-Betreibern im ganzen Land eine erste Zwischenbilanz zu ziehen.

Einen großen Andrang auf das kühle Nass verzeichnet Barbara Muhr, Vorständin der Holding Graz, in „ihren“ Grazer Bädern (Stukitz, Augarten, Auster, Straßgang und Margartenbad): „Im Mai und Juni liegen wir jeweils um zehn Prozent über dem langjährigen Schnitt.“ Verglichen mit dem Rekordjahr 2015 – „dem besten Jahr ever“ (Muhr) – liege man mit bisher 126.000 Besuchern etwa auf gleichem Niveau. Unterm Strich also ein perfekter Start in die Badesaison.

Über die anhaltenden sommerlichen Temperaturen freut man sich auch in der sonst nicht immer so wetterbeständigen Obersteiermark: „Die Sommerferien haben noch nicht einmal begonnen, und wir zählen jetzt schon bis zu 500 Badegäste pro Tag in der Vorsaison“, freut sich Christian Dornbusch vom Putterersee in Aigen, dem wärmsten Naturbadesee im Ennstal, auf Spitzentage mit bis zu 1000 Besuchern. Mit der ersten österreichischen „Schwimmsauna“ sowie einer Kletterwand und einem Hantelbaum über Wasser will Dornbusch zusätzliche Gäste anlocken.

Im größten Freibad Europas in Fürstenfeld ist Andreas Rindler  mit Helmut Wagner „Herr“ über 23.000 m2 Wasserfläche. Auch er ist mit dem Badestart hochzufrieden: „Schon lange ist die Saison nicht mehr so gut angelaufen.“ Derzeit stürmen bis zu 4500 Besucher das Bad, in der Hauptsaison sind es doppelt so viele. Jedes Jahr wird auch kräftig investiert, so wurden etwa heuer 400.000 Euro für die Sanierung des Kinderbeckens in die Hand genommen.
Michael Krainer, Vorsitzender des Berufszweiges Bäder in der WKO, streut seinen Mitgliedern Rosen: „Die steirischen Bäder bieten Top-Qualität.“ Und auch für Sicherheit wird gesorgt: In der zuständigen Fachgruppe wird eine hochwertige Ausbildung des Bäderpersonals angeboten.

An so manchem Badesee oder auch Freibad kommen auch Campingsfans auf ihre Kosten, ist  Daniela Gmeinbauer, Obfrau der Fachgruppe Freizeitbetriebe in der WKO Steiermark, überzeugt: „Die Betriebe haben viel Geld in die Modernisierung der Anlagen investiert.“ Das schlägt sich auch in steigenden Gästezahlen nieder, so Bernhard Pfandl, Sprecher der Campinginitiative Steiermark: „In den letzten fünf Jahren ist die Zahl der Campingnächtigungen um fast 40 Prozent gestiegen. Ein gutes Zeichen, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“

Barbara Muhr, Vorständin Holding Graz: „Im Mai und Juni liegen wir jeweils zehn Prozent über dem langjährigen Schnitt. Im Vergleich zum Juni des Vorjahres haben wir heuer sogar ein Plus von 36 Prozent bei den Besucherzahlen.“
Christian Dornbusch, Putterersee, Aigen/Ennstal: „Die Badesaison ist gut angelaufen, wir zählen bei schönem Wetter bis zu 500 Badegäste – und das noch in der Vorsaison. In der Hauptsaison kommen an Spitzentagen bis zu 1000 Badegäste.“
Andreas Rindler, stellvertretender Chef des Freibads Fürstenfeld: „Der Start in die Badesaison ist so gut gelaufen wie schon lange nicht. Schon jetzt kommen bis zu 4.500 Gäste pro Tag. Entscheidend werden aber die nächsten zwei Monate sein.“
Bernhard Pfandl, Sprecher Campinginitiative Steiermark: „Die Qualitätsoffensive der steirischen Campingplätze schlägt sich in steigenden Nächtigungszahlen nieder: Von 2011 bis 2016 ist die Zahl der Nächtigungen um fast 40 Prozent gestiegen.“


Das Geschäft mit der großen Hitze

Ob Planschbecken, Pools oder Gartendusche: Die Abkühlung lassen sich die Steirer einiges kosten.

Auch abseits von Seen und Schwimmbädern lechzen die Steirer derzeit nach Abkühlung. Das bestätigt Gerald Steinkellner von der Gartenabteilung beim OBI Baumarkt in Graz-Nord: „Schon in den letzten Jahren ist die Nachfrage nach Pools stark gewachsen, dieser Trend setzt sich auch heuer fort.“ Was früher das Planschbecken für die Kleinsten war, ist heute der private Pool für die ganze Familie. „Am besten gehen die Größen von drei bis vier Meter, preislich ist man da zwischen 300 und 500 Euro mit dabei“, weiß der Experte. Die hochpreisigeren Modelle seien mit einer Sandfilteranlage ausgestattet, so Steinkellner.
   Besonders gefragt sind heuer Gartenduschen, Schläuche und diverse Bewässerungssysteme, weiß der Fachmann, sorgen sie doch rasch für Abkühlung.  Auch Ventilatoren gehen  zig-fach über die Ladentische, weiß Steinkellner zu berichten. „Sobald eine Hitzewelle angekündigt wird, werden bei uns Kühlgeräte en masse verkauft.“
Bei den Schattenspendern sind heuer übrigens besonders Sonnensegel gefragt, sagt Steinkellner: „Vor allem im städtischen Raum gehen sie weg wie warme Semmeln, weil sie platzsparend und kostengünstig sind.“

Autorin: Karin Sattler

Das könnte Sie auch interessieren

  • Steiermark
Newsportal Aufgeben ist keine Option

Aufgeben ist keine Option

Christoph Strasser ist aktuell der beste Ultraradsportler der Welt. Im rasanten Interview erzählt er, wie man 3.950 Kilometer in knapp sieben Tagen radelt und warum Grenzen nur im Kopf existieren. mehr

  • Steiermark
Newsportal

"Viele NGOs wollen Projekte nur verhindern"

Projektwerber, Behörden, und Anrainer, aber auch NGOs haben bei umweltrechtlichen Verfahren  Parteienstellung. Gibt es zu viel Mitspracherechte? mehr

  • Steiermark
Newsportal Rennwochenende sorgt in Spielberg für volle Betten

Rennwochenende sorgt in Spielberg für volle Betten

Die Formel 1 bringt das Murtal als Eventregion in die Pole-Position. Nicht nur die Touristiker jubeln über den wirtschaftlichen Erfolg. mehr