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Hier wird „Zukunft“ gedruckt

Grazer Start-up „mything“ sichert sich 2,1-Millionen-Euro-Invest für einzigartigen, internationalen 3D-Druck-Marktplatz.

Florian Mott startete vor wenigen Tagen seine revolutionäre 3D-Druckplattform.
© Foto Fischer Florian Mott startete vor wenigen Tagen seine revolutionäre 3D-Druckplattform.
Der 3D-Druck wird in den kommenden zehn Jahren unser Leben grundlegend verändern – nicht nur Produktion und Supply-Chains, sondern auch den ganz persönlichen Alltag“, mahnte Zukunftsforscher Nils Müller am WKO-Unternehmertag, sich für diesen technologischen Trend schon heute gut zu rüsten.
Einer, der vor vielen anderen darin enomes Potenzial erkannt hat, ist Florian Mott, Gründer von „mything“ in Graz. Er hat eine bislang global nur recht spärlich besetzte Nische ausgemacht, die aber genau diese 3D-Druck-Zukunft wesentlich benutzerfreundlicher machen soll. Und er hat damit genau ins Schwarze getroffen, sind sich die Investoren sicher: Sage und schreibe 2,1 Millionen Euro hat Mott von Kapa Ventures für die Umsetzung seiner Idee eines internationalen Marktplatzes für 3D-Druck bereits vor (!) dem Beta-Launch, der vor wenigen Tagen über die Bühne ging, erhalten.
Wofür genau das Millioneninvestment benötigt wird, erklärt der Unternehmer: „Unser Ziel ist es, mit lokalen Produzenten zur zentralen internationalen Plattform für Endkunden zu werden. Ein derart umfassendes Konzept gibt es weltweit bis dato nicht.“

Was die Plattform kann? „Es ist ein dreiseitiger digitaler Marktplatz, der Designer von 3D-Objekten, lokale 3D-Druck-Anbieter und Kunden unkompliziert zusammenbringt. Das Motto lautet: Think global, act local“, beschreibt Mott seine Vision. „Verbraucher bestellen über die mything-Plattform Produkte des täglichen Bedarfs. Diese werden dann in lokalen 3D-Druckshops in ihrer Nähe produziert.“

Think global, act local

Um das zu ermöglichen, braucht es Know-how – elf Entwickler arbeiten aktuell an der komplett skalierbaren High-Tech-Plattform, aber es sollen noch viele mehr werden, betont Mott, der den Vergleich mit Amazon oder Zalando nicht scheut: „Auch wenn wir in der Beta-Phase mit kleinen Dingen wie Schmuck oder Accessoires starten, so sind den Möglichkeiten doch keinerlei Grenzen gesetzt – bis hin zum Unternehmen, wo auf der Baustelle am anderen Ende der Welt sofort ein wichtiges Ersatzteil benötigt wird.“ 
Über ein eingeschränktes Geschäftsfeld kann sich Mott nicht beklagen, ganz im Gegenteil: Denn mit den sich permanent erweiternden 3D-Druck-Techniken vergrößert sich auch der Marktplatz. Gut so, denn der Bedarf steigt. „Studien gehen davon aus, dass in dreißig Jahren bereits mehr 3D-Daten als Güter global verschickt werden. Nicht von ungefähr investieren Logistik-Player wie UPS schon jetzt Millionen in riesige 3D-Druck-Factorys“, betont Mott. „Das ist ganz klar die Zukunft – und wir werden sie mitgestalten.“

Quergefragt

Kann ich selbst drucken?
Wir sprechen professionelle 3D-Druck-Anbieter an.
Wohin geht die Reise?
Der Deutschland-Launch ist für 2018 geplant, dann erobern wir die Welt (lacht).
Sie stecken die Ziele hoch.
Auch Amazon hat einmal klein, als Buchhändler, begonnen.

Alle weiteren Informationen zum Unternehmen auf www.mything.com

Von Veronika Pranger

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