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Heiße Bilanz beim Heizkesseltausch

Seit 2009 wurden steiermarkweit 8.248 alte Ölheizungen erneuert bzw. saniert – und damit 201.600 Tonnen CO2 eingespart.

Heizkesseltausch
© IWO-D Der Umstieg von älteren Ölheizkesseln auf moderne, effiziente Brennwertgeräte zahlt sich aus – nicht nur für die Umwelt.
2009 starteten die Fachverbände Mineralölindustrie und Energiehandel eine (bis heute ausschließlich selbst finanzierte) Effizienz- und Klimaschutz-Förderaktion, um den Tausch von älteren Heizkesselmodellen gegen neuere Ölheizungstechnologien voranzutreiben. Doch dass sich daraus eine derartige Erfolgsgeschichte entwickeln sollte, das hat wohl die Initiatoren selbst am meisten überrascht.
„Seit 2009 wurden österreichweit 45.000 Ölkessel erneuert, was insgesamt eine CO2-Einsparung von 900.000 Tonnen bedeutet“, hat Fachverbandsobmann und WKÖ-Vizepräsident Jürgen Roth wirklich beeindruckende Zahlen, gerade in Bezug auf die Feinstaubproblematik, parat. Ein Blick auf die bisherige weiß-grüne Kessel-Tausch-Statistik zeigt, dass die Steirer ganz besonders auf ihre Umwelt und ihr Geldbörsel schauen: Hier wurden insgesamt bereits 8.248 Ölkessel ersetzt und damit 201.600 Tonnen an CO2 eingespart.
„Sicherlich ist die Förderung, die bei 2.500 Euro für Privathäuser startet und bei Industrie- und Gewerbeanlagen bis zu 25.000 Euro betragen kann, mit ausschlaggebend“, erklärt Roth. Jedoch sei auch der Langzeiteffekt in der Brieftasche nicht zu unterschätzen: Denn die neuen Brennwertanlagen unterscheiden sich von den alten Heizkesseln durch enorme Effizienzsteigerungen.

Insgesamt also eine echte Win-win-Situation, wie Roth betont: „Eine neue Brennwertanlage ermöglicht eine Einsparung bei Verbrauch und Emissionen von bis zu 40 Prozent. Ebenso ist der Ölpreis inflationsbereinigt heute so niedrig wie seit zehn Jahren nicht mehr.“

Weitere Informationen zur Förderaktion: www.heizenmitoel.at

Von Veronika Pranger

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