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Gutes Zeugnis für heimische Banken bei der Digitalisierung

Laut einer aktuellen Studie belegt Österreichs Bankenbranche bei der Digitalisierung im internationalen Vergleich Platz zwölf.

Computer-Tastatur mit Geldschein und Münzen, im Hintergrund Daten
© v.poth@stock.adobe.com Beim Digital Banking sind Österreichs Banken gut aufgestellt, aber es gibt noch Luft nach oben.

Bei der Umsetzung von Digital Banking sind die rot-weiß-roten Banken gut aufgestellt, aber nicht auf den Top-Plätzen vertreten. Das geht aus einer aktuellen Studie von Deloitte hervor, im Zuge derer 238 Banken aus 38 Ländern unter die Lupe genommen wurden.

Im Ländervergleich zeigt sich:   Zu den Top-5-Ländern im Digital Banking zählen Russland, die Schweiz, die Türkei, Polen und Spanien. Österreich liegt mit Rang zwölf im Mittelfeld. Positiv vermeldet wird, dass die heimischen Banken mit ihrem digitalen Angebot den Großteil der Kundenbedürfnisse gut abdecken.

„Digital Banking ist für unsere Banken kein Fremdwort. Gerade bei der Bereitstellung und Übersichtlichkeit von Informationen sowie im Onboarding der Neukunden sind sie gut aufgestellt“, erklärt Werner Kolarik von Deloitte Digital. Dennoch gebe es noch Luft nach oben, so der Experte: „Die Branche darf sich bei der Digitalisierung nicht mit dem Mittelmaß zufrieden geben, sondern muss mit Innovation punkten.“

Digital Banking wird für die Kunden im täglichen Finanzmanagement immer wichtiger. Laut der Studie werden auch in Österreich PC und Smartphone dem Filialbesuch meist vorgezogen. „Mehr als die Hälfte der österreichischen Bankkunden überprüft den Kontostand am Smartphone, die restlichen nutzen den PC.“ Bei Überweisungen zeigt sich ein ähnliches Bild, Transaktionen werden fast ausnahmslos am Smartphone oder Computer durchgeführt, nur zwei Prozent gehen dafür noch in die Bankfiliale.

Wenn es aber komplexere Geschäfte oder langfristige Entscheidungen geht, ist persönliche Beratung nach wie vor gefragt.

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